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WOCHEN GEGEN RASSISMUS 2017

LIFE IN TRANSIT

Dokumentarische Ausstellung von Salome Fritz, Hannah Mühlfeldner und Hannah Krüll-Ruopp in der Mohr-Villa

 

 Ausstellungsdauer: 3.3.2017 – 2.4.2017

 

Ausstellungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 11- 15 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen: life-in-transit.de, lebenimtransit@mailbox.com, Tel. 0178-8299027

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Gewölbesaal, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: LIFE IN TRANSIT

Dokumentarische Ausstellung von Salome Fritz, Hannah Mühlfeldner und Hannah Krüll-Ruopp in der Mohr-Villa

 

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 2. März 2017,  19 Uhr

Gewölbesaal

 

Das Projekt eines Kollektivs junger Frauen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Kunst individuelle Geschichten von Menschen zu erzählen, deren Stimme oft ungehört bleibt.

 

"Europa hat eine Grenze geschaffen, die uns voneinander trennt. Wir sind hier, um dich und deine Situation kennenzulernen und mehr über dein Leben im Transit, in Istanbul, zu erfahren." Diese Frage stellten sie Menschen, deren Leben sie in Fotografien, Texten und Selbstzeugnissen nachzeichnen.

 

Ein kritisches, sensibles Panorama von Menschen, die auf gar keinen Fall nach Deutschland wollen, die am liebsten sofort nach Deutschland würden, für die die Flucht im Alltag keine Rolle spielt und die doch das große Thema ist.


KAMISHIBAI IMPRESSIONEN

Kleine Bildergeschichten aus aller Munde

 

 Ausstellungsdauer: 3.3.2017 – 2.4.2017

 

Ausstellungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 11- 15 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen: Mohr-Villa,

 Tel. 089 324 32 64

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Gewölbesaal, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:

KAMISHIBAI IMPRESSIONEN

Kleine Bildergeschichten aus aller Munde

 

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 2. März 2017,  19 Uhr

Kaminzimmer

 

Jeden Monat treffen sich Kinder aus der Unterkunft für wohnungslose Familien in der Bayernkaserne zum Bildergeschichten-Theater mit der Puppenspielerin und Geschichten-erzählerin Linde Scheringer.

 

Seit 2015 entstehen dort von den Kindern wunderschön gemalte und erzählte Geschichten. Dazu braucht es nur jede Menge Papier, Farben und ein japanisches Papiertheater genannt Kamishibai.

 

Ganz besondere Geschichten-Erfinderinnen sind die Mädchen Nazifa (12 Jahre alt) aus Italien, Fatima (11 Jahre alt) aus Afghanistan, Izabela (10 Jahre alt) aus Polen und Dayana (11 Jahre alt) aus Bulgarien. Ihre phantasievollen, bewegenden Freundschaftsgeschichten sind in der Ausstellung „Kamishibai Impressionen – kleine Bildergeschichten aus aller Munde“ in der Mohr-Villa zu sehen.


THEATER OHNE WORTE

 

Ein Theaternachmittag mit der Freimanner Künstlerin Ingrid Irrlicht mit Kindern und Familien in der Flüchtlingseinrichtung der Bayernkaserne.
Das pantomimisches Theater der Stille schafft Verständnis überall und für alle und überwindet die Barriere der Sprache: „Miteinander lachen - nicht über einander“.

Das Projekt startete im Juni 2014 und findet seither alle zwei Wochen in der Bayernkaserne statt. Ab 2017 ist ein Wechsel mit der Funkkaserne und der Erstaufnahme in der Lotte-Branz-Straße geplant

 

Freitag, 17. März, 15 Uhr

 

Freiwillige Helfer_innen sind sehr willkommen!

 

Anmeldung erforderlich

Info und Anmeldung: Mohr-Villa,

Tel. 089 324 32 64 und treffpunkt@mohr-villa.de


BILDER UND GESCHICHTEN

Deutsch lernen mit dem Bildergeschichten-Theater von Linde Scheringer

Mit dem Kamishibai (japanisches Bildertheater) erzählt Linde Scheringer Geschichten über Freundschaft, Liebe über die Guten und Bösen.  Auch das Märchen  “Schneewittchen” trägt Linde vor  und  zeigt dabei  Bilder, die  von Kindergartenkindern gemalt wurden.
Alle Kinder möchte Linde  einladen eigene Geschichten zu erfinden, zu malen und sie vorzutragen. Es sollen kurze, lustige Dreiminutengeschichten werden.
Aber auch spannende und traurige Geschichten hören wir alle sehr gerne. Der Phantasie werden dabei  keine Grenzen gesetzt.
Und wer die deutsche Sprache noch nicht so gut kann, erzählt in seiner Muttersprache oder einfach in einer Phantasiesprache.

 

Freitag, 24. März , 14.30 Uhr

 

Freiwillige Helfer_innen sind sehr willkommen!

 

Anmeldung erforderlich

Info und Anmeldung: Mohr-Villa,

Tel. 089 324 32 64 und treffpunkt@mohr-villa.de


Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

 

Weitere Informationen:

Viktor Schenkel, Tel. 089 - 3243264

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Gewölbesaal, Freimann (U6)

INTERKULTURELLE THEATERCOLLAGE

"UNTERM SPRUNG"

Premiere der Mohr-Villa Theatergruppe Grenzenlos

 

Freitag, 24. März 2017, 19 Uhr

Gewölbesaal

 

Die Vergangenheit lastet schwer. Aus ihr in die Zukunft spielen sich junge Geflüchtete gemeinsam mit Münchner Schülerinnen, werfen ihre Schattenspiele voraus und hantieren mit Masken. In Szenen zeigen die Jugendlichen ihren Weg ins Freie. Denn: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, wie schon Karl Valentin sagte, also ist „Begegnung“ die Losung.

Theater Grenzenlos ist eine Kooperation von Mohr-Villa Freimann, Global Understanding e.V. und Viktor Schenkel (Regie) – unterstützt durch das Sozialreferat und das Kulturreferat der LH München. Im Anschluss an die Aufführung wird es ein offenes Get-Together in der Mohr-Villa geben.


RÜCKBLICK

 

Ausstellungszeiten: Montag bis Donnerstag,

 10 - 16 Uhr, sowie nach Vereinbarung

 

 Der Eintritt ist frei.

 

Info: Mohr-Villa, www.mohr-villa.de und www.opfer-des-nsu.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Villa, Freimann (U6)

 

DIE OPFER DES NSU UND DIE AUFARBEITUNG DER VERBRECHEN

Eine Ausstellung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in  München

 

Ausstellungsdauer: 10.3. - 23.3.2016

Villa Dach

 

Wenn über den NSU-Komplex berichtet wird, wird nur selten über die Opfer gesprochen. Dabei sind es die Familien, die am meisten unter dem Terror leiden.

 

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" setzt sich mit den Verbrechen des NSU sowie deren gesellschaftlicher Aufarbeitung nach 2011 auseinander. Neben den Biografien der zehn Mordopfer, den Bombenanschlägen sowie zahlreichen Banküberfällen beleuchtet die Ausstellung Neonaziszenen, aus denen der NSU hervorging. Analysiert werden zudem Gründe, warum die Mordserie so lange unaufgeklärt blieb sowie wird der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex nach dem Auffliegen der neonazistischen Terrorgruppe am 4. November 2011 dargestellt.

 

Die Ausstellung sowie der dazugehörige Begleitband wurden von Birgit Mair im Auftrag des in Nürnberg angesiedelten Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. konzipiert.

 

Eine Ausstellung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in der Mohr-Villa in München. Gefördert wird die Ausstellung von der Amadeu-Antonio-Stiftung, dem Kulturreferat der Stadt München, der Stadt Rostock sowie dem Bildungs- und Förderungswerk der GEW im DGB e.V..   


Der Eintritt ist frei.

 

Anmeldung erwünscht. Tel. 089-3243264 oder treffpunkt@mohr-villa.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Villa, Freimann (U6)

 

LESUNG UND BEGEGNUNGSWERKSTATT

 

Dienstag, den 15.3.2016, 19 h

Villa Dach

 

Schüler*innen der Mittelschule an der Situlistraße lesen aus dem Sammelband „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen – Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet“

 

Anschließendes Gespräch mit Nebenklage-anwalt Yavuz Narin und ARD-Prozess-beobachter Tim Assmann.

 

Die Lesung und Begegnungswerkstatt greift das Thema der Ausstellung auf und bietet einen Dialog mit dem Nebenklageanwalt der Münchner Opfer-Familien Yavuz Narin und ARD-Prozessbeobachter Tim Assmann.

 


KAMINZIMMER - AUSSTELLUNG

Ausstellungsdauer: 7.3.2015 - 25.3.2015

 

Ausstellungszeiten: Montag bis Donnerstag, 11.30 - 15 Uhr, Donnerstag 17 - 20 Uhr, sowie nach Vereinbarung


Der Eintritt ist frei.

 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigt die Mohr-Villa außerdem am Mittwoch, den 18. März, um 19.30 Uhr das Musik-Theaterstück der Gruppe Asyl-Art „Reise ins Paradies“ im Mohr-Villa Dachgeschoss.


Info: Mohr-Villa, Tel 089 3243264
Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Kaminzimmer (Villa 1. OG), Freimann (U6)

15 JAHRE SCHLAU - ALLTAGSCOLLAGEN JUNGER FLÜCHTLINGE IN MÜNCHEN


Eröffnung:

Freitag, 6. März 2015, 19 Uhr
Kaminzimmer (Villa 1.OG)


15 Jahre Schulanaloger Unterricht für junge Flüchtlinge
Die SchlaU-Schule ist eine staatlich anerkannte Schule für junge Flüchtlinge in München.
Rund 220 Jugendliche werden hier in bis zu 15 Klassen unterrichtet und zum Schulabschluss geführt. Die Unterstützung der SchülerInnen umfasst neben dem Schulunterricht eine gezielte, intensive individuelle Förderung, die es den Jugendlichen bereits nach kurzer Zeit ermöglicht, in das deutsche Regelschul- und Ausbildungssystem einzusteigen.


Leben zwischen Traditionen
Unter dem Motto "15 Jahre SchlaU - Leben
zwischen Traditionen" entwarf der englische Fotograf Patrick Frost eine Portraitserie einer Gruppe von SchülerInnen der SchlaU-Schule. Die
daraus entstandene Fotoausstellung zeigt
junge Menschen, die nach ihrer Flucht in
München ein neues Leben begonnen haben. In einem kurzen Eingangsfilm kommen die Porträtierten selbst zu Wort. Die Fotos wiederum spiegeln ihre Lebensrealität aus dem Blickwinkel der verschiedenen Traditionen wider, in denen sie sich bewegen.


 

Eine spannende musikalisch-theatralische Erzählung, welche Einblicke in das nahöstliche Leben gibt. Das Musiktheater wird im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in der Mohr-Villa aufgeführt.


Der Eintritt ist frei, um Anmeldung und Spenden wird gebeten.


Info und Anmeldung: Mohr-Villa, Tel. 089 3243264
Wo? Mohr-Villa, Dachgeschoss, Situlistraße 75, Freimann (U6)

MUSIKTHEATER

"REISE INS PARADIES"

 

Mittwoch, 18. März 2015, 19.30 Uhr
Villa Dach


Reise ins Paradies - Was ist das?
Nicht nur ein mobiles Musik-Theater-Stück:
Die wahre Erzählung eines Flüchtlings verbindet wirkliches Geschehen mit Musik, Theater und Kunst. Das Besondere ist, dass sich dem Publikum eine aktuelle Wirklichkeit über Musik und Theater direkt nachvollziehbar macht. Die Erlebnisse, die Geschichte und Realität einer Flucht wird direkt erfahren und als eine für alle
Menschen bedeutungsvolle Aufgabe erkennbar. Ohne Belehrung oder Anfeindung, keine Beschuldigung von Politik oder Staaten, sondern als eine einfache nüchterne Tatsache mit einem positiven Aspekt: Wie können wir Gewalt und Unmenschlichkeit überwinden?


Der Musiker und Film-Regisseur Darioush Shirvani ist 1985 aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Er schildert heute erstmals seine damaligen Erlebnisse, während seine Flucht vom Kontrabassisten Stephan Lanius als dem Tapferen Schneiderlein dargestellt wird.
Die Konfrontation mit Gewalt, Ungleichheit und Macht kennen nicht nur Flüchtlinge - offenbar sind sie ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Lebensweges.


VILLA DACH - AUSSTELLUNG

Ausstellungsdauer: 7.3.2015 - 26.3.2015

 

Ausstellungszeiten: Montag bis Mittwoch, 11 - 15 Uhr, Donnerstag 11 - 20 Uhr, sowie nach Vereinbarung


Eine Ausstellung des Münchner Flüchtlingsrats, der MADHOUSE gGmbH und des Projektes
Sinti der Diakonie Hasenbergl e.V..


Der Eintritt ist frei.

 

Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus findet außerdem am Mittwoch, den 25. März 2015, um 18.30 Uhr eine Vorstellung des Musiktheaters „suno. Traum.“ mit anschließender Diskussionsrunde statt.


Info: Mohr-Villa, Tel. 089 324 3264
Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Villa Dach, Freimann (U6)

SINTI UND ROMA - IN EUROPA ZUHAUSE

 

Eröffnung:

Freitag, 6. März 2015, 19 Uhr
Villa Dach


Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigt die Mohr Villa eine Ausstellung über Sinti und Roma - die größte Minderheit in Europa.


Die Volksgruppe der Sinti und Roma bildet seit Jahrhunderten die größte Minderheit in Europa. Die EU-Osterweiterung brachte Freizügigkeit für die BürgerInnen der Beitrittsstaaten und damit auch für die osteuropäischen Roma. Auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen kommen viele seither in die „alten“ EU-Staaten. Hier brechen längst überwunden geglaubte Vorurteile wieder auf und treffen neu eingereiste Roma gleichermaßen wie seit 600 Jahren in Deutschland ansässige Sinti. Nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, mit dem Völkermord während des Nationalsozialismus, ermöglicht das Gelingen einer gemeinsamen Zukunft.


Die Ausstellung „Sinti und Roma in Europa zu Hause“ greift daher die Kontinuität der
Diskriminierungen in allen Bereichen des täglichen Lebens auf. Sie zeigt aber auch die
Vielfalt der Lebensformen, die Eigeninitiative und Selbstorganisation der Sinti und Roma
in München, Deutschland und Europa.


Rassismus trifft nicht selten Minderheiten in einer Gesellschaft – Sinti und Roma sind daher oft Ziel und Projektionsfläche rassistischer Vorurteile und Übergriffe. Mit dem Musiktheater „suno.Traum“ in den Internationalen Wochen gegen Rassismus möchte die Mohr-Villa einen friedlichen Gegenpunkt zu Rassismus und Abgrenzungen setzen.

 

Eine Veranstaltung mit freundlicher Untersützung des BA 12

 

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung und Spenden wird gebeten.

MUSIKTHEATER

"SUNO. TRAUM"

 

Mittwoch, 25. März 2015, 18.30 Uhr
Villa Dach


„Suno“, was auf Romanesk so viel wie „Traum“ bedeutet, ist ein Musiktheater-Projekt von und mit 9- bis 21-jährigen Roma und Sinti aus dem Stadtteil Hasenbergl. Sie erarbeiteten das Stück unter der künstlerischen Leitung von Adrian Gaspar, Pianist und Komponist aus Wien, der selbst Rom ist. Musikalisch begleitet werden die jungen SchauspielerInnen von der Gruppe sunomusic.


Das Stück handelt von einer Romni/Sintizza, die im Büro fürs Management einer Werbeagentur arbeitet. Dabei ist sie, so wie "normale" Menschen auch - Nicht-Sinti-Roma, Gadsche - manchmal einfach überfordert. Irgendwann schläft sie am Arbeitsplatz ein. Sie träumt von ihren Vorfahren. Die Vergangenheit wird somit
verarbeitet. Es wird aber auch nach Lösungen gesucht. Damit das ganze eben nicht nur ein Traum bleibt.

Info: Mohr-Villa, Tel. 089 3243264

 

Wo? Mohr-Villa, Dachgeschoss, Situlistraße 75, Freimann (U6)


Im Rahmen der jährlich stattfindenden „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ lenkt die Mohr-Villa 2015 die Aufmerksamkeit auf Sinti und Roma oder, wie Professor Wolfgang Benz sein Buch provozierend betitelt hat, auf „die unerwünschte Minderheit“.

 

Der Eintritt ist frei.


Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des BA 12

 

Info: Mohr-Villa, Tel. 089 3243264, www.mohr-villa.de/programm/wochen-gegenrassismus/

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Villa Dach, Freimann (U6)


BEGEGNUNGSWERKSTATT

"SINTI UND ROMA IN MÜNCHEN ZUHAUSE - NUR EIN TRAUM?"

mit Natascha Wittmann, Uta Horstmann, Professor Dr. Wolfgang Benz und Adrian
Gaspar

Moderator: Matthias Weinzierl, Redakteur und Herausgeber des „Hinterland“-Magazins vom Bayerischen Flüchtlingsrat


Mittwoch, 25. März 2015, 20 Uhr

Villa Dach


Bezugnehmend auf das Musiktheaterstück "suno.Traum" (s.o.) wird die Leitfrage der Begegnungswerkstatt: „Sinti und Roma in München zuhause – nur ein Traum?“

Die Begegnungswerkstatt bietet allen Parteien die Möglichkeit, den gängigen Klischees aufzuspüren, sich über tatsächliche Lebens-realitäten auszutauschen und sich so für ein respektvolles Miteinander einzusetzen.
Gäste sind Natascha Wittmann, eine Vertreterin aus der Freimanner Sinti-Siedlung an der
Hilsbacherstraße, Uta Horstmann, eine Sozialarbeiterin, die sich lange in dieser Siedlung
engagierte, der Berliner Professor Dr. Wolfgang Benz, Autor des Buches „Sinti und Roma:
Die unerwünschte Minderheit – über das Vorurteil Antiziganismus“ und Adrian Gaspar, der Initiator von „suno.Traum“. Moderiert wird die Werkstatt von Matthias Weinzierl, dem
Redakteur und Herausgeber des „Hinterland“- Magazins vom Bayerischen Flüchtlingsrat.


MOHR-VILLA GOES CAMP - THEATER OHNE WORTE

Ein Theaternachmittag mit der Freimanner Künstlerin Ingrid Irrlicht mit Kindern und Familien in der Flüchtlingseinrichtung der Bayernkaserne.
Das pantomimisches Theater der Stille schafft Verständnis überall und für alle und überwindet die Barriere der Sprache: „Miteinander lachen - nicht über einander“.


Di, 17. März, 15 Uhr

 

Freiwillige Helfer sind sehr willkommen!

Anmeldung bis 12. März erforderlich

 

Info und Anmeldung: Mohr-Villa,

Tel. 089 324 32 64

 

Mit freundlicher Unterstützung der Itzel-Stiftung


INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS - 16.-29. März 2015

Eine starke Bewegung gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind ein Erfolgsmodell. Seit 1979 finden sie jährlich statt, inzwischen engagieren sich jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen bei den Aktionswochen im März. Bundesweit machen Schulen und Vereine, Kommunen, Gewerkschaften, Betriebe und Initiativen mit und tragen die Idee weiter: Gemeinsamkeit statt Ausgrenzung, Miteinander statt Hass.


Die Wochen gegen Rassismus werden von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat geplant und koordiniert.

INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISMUS - 21. März

Hintergrund

Sharpeville, Südafrika: Am Vormittag des 21. März 1960 finden sich an verschiedenen Orten der kleinen Stadt 50 km südlich von Johannesburg rund 20.000 Menschen zusammen. Sie folgen einem Aufruf des Pan African Congress (PAC), der eine fünftägige gewaltfreie und friedliche Protestaktion angekündigt hatte. Die Menschen demonstrieren gegen die Passgesetze des Apartheid-Regimes.

Die Polizei hält die friedlich demonstrierende Menge mit niedrig fliegenden Flugzeugen und Tränengas in Schach. Um kurz nach 13 Uhr kam es zur Eskalation: Angeblich als Reaktion auf Steinwerfer schießt die Polizei in die Menge. Die Menschen fliehen in Panik, die Polizei schießt weiter. 69 Menschen werden getötet, darunter acht Frauen und zehn Kinder. Bis zu 300 Personen werden verletzt, teilweise schwer.

Der 21. März wird seither in Südafrika als South Afrikan Human Rights Day, als “Südafrikanischer Tag der Menschenrechte”, begangen und gilt als „Internationaler Tag gegen Rassismus“.

KUNST UND KULTUR FÜR RESPEKT

KUNST und KULTUR für RESPEKT

Die Mohr-Villa positioniert sich - gemeinsam mit zahlreichen weiteren Kunst- und Kulturschaffenden dieser Stadt - gegen Diskriminierung und Rassismus. Wir stehen für das demokratische, weltoffene und multikulturelle München, in dem respektvoll miteinander umgegangen wird. Die Kulturszene ist geprägt von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Persönlichkeit. Wir sehen dies als Bereicherung, die wir auch täglich in der Mohr-Villa (er-)leben.

Unter www.kunstkulturrespekt.de finden Sie Initiativen und Veranstaltungen, mit denen wir alle Haltung zeigen können. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!


Mohr-Villa Freimann  -  Situlistraße 75  -  80939 München  -  Telefon: 089 - 324 32 64