MOHR-VILLA FREIMANN Kulturzentrum im Stadtteil

Mohr-Villa Freimann Kulturzentrum

ZEITUNG

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THEATER GRENZENLOS

KLASSIK FÜR ALLE: FRÜHLINGSSEHNSUCHT

Von Sargis Mzikyan und R.-Florian Daniel

 

Sonntag, 7. Februar bis Sonntag, 28. Februar 2021 abrufbar

 

Metaphorisch steht der Frühling oftmals in der Literatur und der Musik für die Liebe. Sargis Mzikyan (Tenor) und R.-Florian Daniel (Klavier, Moderation) stellen dieses Sehnen nach Liebe beziehungsweise dem Frühling in den musikalischen Kontext von Werken von Robert Schumann, Johannes Brahms und Richard Strauss.

 

Insbesondere Robert Schumann nahm sich in seiner „Dichterliebe“, einer Vertonung von Heine-Gedichten der Erinnerung an Liebe und der Bewältigung von Trennung und Verlassenwerden an. In 16 kleinen Liedern wird die tragische Liebesgeschichte eines Dichters besungen, der von seiner Angebeteten für einen reicheren Mann verlassen wird und dabei verschiedene emotionale Stadien durchläuft. Über melancholische Erinnerungen („Im wunderschönen Monat Mai“), bis hin zum Selbstbetrug („Ich grolle nicht“) und Liebesschmerz („Und wüssten’s die Blumen, die kleinen“) sowie dem Loslassen der Liebe („Die alten bösen Lieder“). Abgerundet wird das Programm mit dem Intermezzo op. 117,2 von Johannes Brahms für Klavier solo – Brahms verkomponiert hier seinen eigenen Liebesschmerz. Nach so viel Schmerz und Sehnsucht ist abschließend Richard Strauss‘ „Morgen“ als Hoffnungsschimmer nach dem schweren Winter zu sehen, in welchem es gleich zu Beginn heißt: „Und morgen wird die Sonne wieder scheinen…“. Der Frühling ist nicht mehr weit entfernt und somit auch die Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie.

KLASSIK PICKNICKT: DER KLEINE PRINZ

Von Anna Sutyagina und Robert Gregor Kühn

 

Sonntag, 7. Februar bis Sonntag, 28. Februar 2021 abrufbar

 

Wer kennt ihn nicht, den Kleinen Prinzen des Autors Antoine de Saint-Exupéry? Er fliegt von Planet zu Planet. Auf seiner Reise trifft er auf sehr unterschiedliche Wesen: Menschen, Tiere, Pflanzen. Mit jedem dieser Wesen unterhält sich der kleine Prinz. Und er lernt von ihnen etwas für sein eigenes Leben.

Zu dieser poetischen Geschichte, die der Münchner Schauspieler Robert Gregor Kühn einfühlsam und witzig dem Publikum erzählt, hören wir bezaubernde Musik, gespielt von der Pianistin Anna Sutyagina. Die Klavierklänge stammen vom Komponisten Peter Wittrich.

AUSSTELLUNG: FRAUEN*

Vom Gestaltungszweig der Montessori Fachoberschule

 

Donnerstag, 4. Februar bis Sonntag, 14. März 2021 abrufbar

 

(Die Schreibweise mit dem Gendersternchen bedeutet, dass alle Menschen mit eingeschlossen sind, die sich als Frauen fühlen, ganz gleich, welches biologische Geschlecht sie haben.)

 

Was bedeutet es eine Frau zu sein? Wie fühlt es sich an? Welche Rollenbilder und Klischees sind gesellschaftlich tradiert?

Die Schüler!nnen des Gestaltungszweigs der Montessori Fachoberschule Freimann arbeiten für die Ausstellung zum Weltfrauentag mit unterschiedlichen Medien zum Thema weibliche Identität und geschlechtsspezifische  Rollenbilder.

 

Die Schüler*innen aus der 13ten Klasse kopieren Werke berühmter Künstler!nnen aus der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und erläutern mit einem Text den Genderbezug: Wieso waren es hauptsächlich männliche Künstler, die in die Kunstgeschichte eingegangen sind? Welches Verhältnis zu Frauen hatten sie? Wie haben sich die Rollen seither verändert? Wie wurden Frauen in diesen Epochen dargestellt? Wie stellten sie sich selbst dar?...

Die 12ten Klassen entwickeln Logos für die Ausstellung, designen Schriftzüge für Statement T-Shirts, Sticker und Collagen. Auch mit den Medien Film und Fotografie erarbeiten einzelne Schüler*innen die Grenzen zwischen den Geschlechtern in einer Projektarbeit.

AUSSTELLUNG: LES MUETTES

Von Hanna Strahl

 

Donnerstag, 4. Februar bis Sonntag, 14. März 2021 abrufbar

 

Der Titel der Ausstellung „Les Muettes“ übersetzt aus dem Französischen bedeutet: „die Stummen, Sprachlosen, Frauen ohne Stimme“. In der Ausstellung von Hanna Strahl geht es um Frauen und Kinder, die ein besonderes Schicksal haben...

 

„Im Laufe meiner malerischen Entwicklung hat sich mein Interesse am Menschen immer mehr durchgesetzt. In dieser Portrait- und Figurenserie, an der ich bereits seit 3 Jahren arbeite, geht es hauptsächlich um Frauen und Kinder, die sich stumm mit ihrem Schicksal abgefunden haben oder sich abfinden müssen. Es geht auch um Frauen, die ihr Schicksal hinnehmen und nicht den Mut haben, sich zu öffnen. Sie stehen teilweise im gesellschaftlichen Abseits, und sie haben keine Stimme mehr. Sie sind mutlos und sprachlos geworden. Sie stammen aus unterschiedlichen Nationen und sind unterschiedlicher Herkunft. Sie wollen den Blick des Betrachters auf sich ziehen, sollen berühren und nachdenklich machen. Dies ist meine Intention.“

AUSSTELLUNG: SINNLICHE OBERFLÄCHEN DER NATUR

Von Natalia Žurakowska

 

Virtuelle Ausstellung

Donnerstag, 4. Februar bis Sonntag, 14. März 2021 abrufbar

 

In den Werken von Natalia Žurakowska (Malerei und Grafik) spielen graphische Rhythmen von Licht und Schatten mit Textur und Linie und verdichten sich zu vielfältigem Tanz. Es entsteht eine andere Realität, realistischer als gewöhnlich, verschärft, ergänzt und erleuchtet durch das Auge der Künstlerin. Die Texturen der Natur, wie Flüssiges, Raues, Wuscheliges oder Glattes werden zu sinnlichen Sprachen. Das Märchenhafte in manchen Bildern kommt aus ihrer vieljährigen Erfahrung mit Kinderbuchillustration.

AUSSTELLUNG - GESCHENKTE MOMENTE

Von Birgit Stenger

 

Video auf YouTube anschauen.

 

Virtuelle Ausstellung

Bis Mittwoch, 31. März 2021 abrufbar

 

Auf meinen Spaziergängen und Reisen entdecke ich immer wieder Situationen, die ich mir so nie hätte vorstellen können und doch existieren sie, – wenn auch nur für wenige Augenblicke – denn die Erde dreht sich, der Wind wechselt die Richtung oder Wolken schieben sich vor die Sonne. Mich macht es sehr glücklich, solche „geschenkten Momente“ wie dieses, auf einer kleinen Eisscholle im See treibende Lindenblatt mit meiner Kamera einzufangen und so diese seltenen Augenblicke mit anderen teilen zu können.