MOHR-VILLA FREIMANN Kulturzentrum im Stadtteil

Mohr-Villa Freimann Kulturzentrum

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THEATER GRENZENLOS

LITERATUR UND LESUNGEN IN DER MOHR-VILLA

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

 

Kontakt und Info: info@susanne-russek.de

 

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

LESUNG MIT MUSIK: HAB.KEINE.ANGST

Worte an die Nachwelt von Lars Huldén

 

Sonntag, 21. Oktober 2018, 17 Uhr

Villa EG

 

Der finnlandschwedische Dichter Lars Huldén (1926 - 2016) hat sich bereits in jüngeren Jahren Gedanken gemacht, wie unsere letzten geschriebenen Worte, vielleicht in Stein gemeißelt, lauten könnten. Diese kurzen, zum Teil nur wenige Worte umfassenden fiktiven Inschriften sind voller Lebensfreude, augenzwinkernd, vollen Mutes, liebevoll. Sie berühren uns, bringen uns zum Lachen und stimmen uns auch nachdenklich. Die Themen erstrecken sich über alle Bereiche unseres Lebens, von der Liebe, der Freundschaft, dem Verzeihen, dem Krieg bis hin zu Versöhnung und wunderschönen Naturbildern. Jede noch so kurze fiktive Grabinschrift erschafft dabei ihre ganz eigene Welt.

 

Susanne Russek liest eine Auswahl der Texte Huldéns in der deutschen Übersetzung von Ingrid Schellbach-Kopra.

Musikalisch begleitet wird die Lesung von Phillip JohnBaptist (Keyboard, Gesang) und Susanne Russek (Schlagzeug).


Eintritt frei, Spenden willkommen

 

 

Info: hballauf@mnet-online.de

 

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

ORIENTALISCHER AUFBRUCH

WIE DAS WELTWISSEN IN DEN WESTEN KAM

Lesung von und mit der Journalistin Helga Ballauf zum Tag der Toleranz

 

Freitag, 16. November 2018, 19 Uhr

Villa Dach

 

Ein kultur- und zeitgeschichtlicher Streifzug von Ost nach West

Wir rechnen mit arabischen Zahlen. Wir lauschen den Geschichten von Scheherezade aus 1001 Nacht. Vielleicht gefällt uns der maurische Baustil der Alhambra in Granada. Irritierend dagegen wirkt für viele die Vorstellung, Europa habe der zivilisatorischen Leistung der arabisch-islamischen Welt viel zu verdanken. Bestätigt sich nicht fast täglich der Eindruck, dass die Gesellschaften im Orient von Ignoranz, Fundamentalismus, Dumpfheit und Gewalt geprägt sind? Auf den ersten Blick ist es schwer vorstellbar, dass aus dieser Region das Wissen gekommen sein soll, das in Europa das Mittelalter beenden half und zum Motor für Aufklärung, Fortschritt und Wohlstand wurde. Es lohnt sich aber, genauer hinzusehen, meint die Münchner Journalistin Helga Ballauf.

Zum Internationalen Tag der Toleranz am 16. November liest sie aus ihrem Buch „Orientalischer Aufbruch. Wie das Weltwissen in den Westen kam.“ Denn die Erinnerung, dass die arabische Welt näher liegt als so mancher denkt und wir es im Alltag andauernd mit Erfindungen aus diesem Kulturkreis zu tun haben, wirkt verbindend und hilft Vorurteile zu überwinden.


VERGANGENE LESUNGEN

 

Info und Anmeldung zum Lesen:

 

Mohr-Villa, Tel. 089-3243264 und unter www.buecherlesung.de

LESUNG AM ODEONSPLATZ: "BÜCHER AUS DEM FEUER - Lesung gegen das Vergessen"

(Initiator: Gerhard Schmitt-Thiel)

 

Eine Lesung gegen das Vergessen, zur Erinnerung und zur Mahnung

 

Donnerstag, 10. Mai 2018, 12 bis 14 Uhr

Odeonsplatz München

 

Zum 85. Jahrestag der NS-Bücherverbrennung durch Professor*innen und Student*innen am 10. Mai 1933 werden wieder an verschiedenen Orten in ganz Deutschland Texte aus den damals verbrannten Büchern vorgelesen. So auch in München – unter anderen am Odeonsplatz.

 

Es lesen unter vielen anderen Hans-Georg Küppers, Claus von Wagner, Max Uthoff, Gustava Evering, Renate Hausdorf, André Hartmann, Susanne Breit-Kessler, Peter Machac und Monika Strauch, Julia Cortis, Ricci Hohlt, Dozentin Margit Riedel mit 2 Promovendinnen der LMU, Gerhard Schmitt-Thiel.

 

Eine vollständige Liste zu den Leser*innen findet man unter www.buecherlesung.de.

 

Unterstützt wird die Lesung vom Kulturreferat der LH München, dem Kulturzentrum Mohr-Villa Freimann und dem Paul Klinger Künstlersozialwerk.


Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

NACHT DER AMAZONEN

Eine Münchner Festreihe zwischen NS-Propaganda und Tourismusattraktion

 

Vortrag im Rahmen des Weltfrauentags

Mittwoch, 18. April 2018, 19 Uhr

Villa EG

 

„Nie war die Verbindung von Terror und Entertainment dichter“: Autorin Doris Fuchsberger gewährt Einblick in die sogenannten „Amazonennächte“

 

Die "Nacht der Amazonen" fand von 1936 bis 1939 jeweils Ende Juli im nächtlichen Nymphenburger Schlosspark statt. Mit bizarrem Bombast inszenierten Münchens national-sozialistischen Machthaber diese freizügigen Großveranstaltungen, bei denen SS-Reiter und lediglich mit Slips bekleidete Mädchen auftraten. Unter dem Motto „nie waren der Germane und das Germanenmädchen prüde“ wurde die jährlich variierende Freiluftrevue vor 20.000 Zuschauern*innen aufgeführt. Mit Aufbietung auch internationaler Stars war sie zugleich Propagandamittel und Aushängeschild der Stadt. Pferdesport, Feierlaune und Tourismus gingen dabei eine schillernde Melange ein. Nie war die Verbindung von Terror und Entertainment dichter als in den sogenannten „Amazonennächten“.

 

Der Vortrag befasst sich mit den Hintergründen und Hintermännern. Er beleuchtet die Feierlaune und Sexualmoral im München der Vorkriegszeit sowie Max Reinhard, den Direktor des Kulturamts, dessen Karriere in Freimann seinen Anfang nahm.

 

Es spricht Autorin Doris Fuchsberger (München).


Der Eintritt ist frei.

 

Anmeldung erwünscht. Tel. 089-3243264 oder treffpunkt@mohr-villa.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Villa, Freimann (U6)

 

LESUNG UND BEGEGNUNGSWERKSTATT

 

Dienstag, den 15.3.2016, 19 h

Villa Dach

 

Schüler*innen der Mittelschule an der Situlistraße lesen aus dem Sammelband „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen – Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet“

 

Anschließendes Gespräch mit Nebenklage-anwalt Yavuz Narin und ARD-Prozess-beobachter Tim Assmann.

 

Die Lesung und Begegnungswerkstatt greift das Thema der Ausstellung auf und bietet einen Dialog mit dem Nebenklageanwalt der Münchner Opfer-Familien Yavuz Narin und ARD-Prozessbeobachter Tim Assmann.

 



Eine Kooperation der Mohr-Villa mit Kolibiri – interkulturelle Stiftung.

 




Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Dachgeschoss, Freimann (U6)

 

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

 

Anmeldung erwünscht:

Mohr-Villa, Tel. 089 - 324 32 64

LESUNG ZUM 1. ADVENT:

Vom Evangelisten Lukas bis Heinrich Böll

mit Gerhard Schmitt-Thiel und Ursula Trischler. Musikalisch begleitet von Barbara Gasteig an der irischen Schoßharfe

 

Sonntag, 29. November 2015, 16.00 Uhr

Dachgeschoss, Mohr-Villa Freimann

 

Seit 5 Jahren lesen Ursula Trischler und Gerhard Schmitt-Thiel jeweils am 1. Advent in der Mohr-Villa Texte zum Weihnachtsfest. Sie knüpfen dabei immer eine Verbindung von der Weihnachtsgeschichte, wie sie der Evangelist Lukas im 2. Kapitel seines Evangeliums aufgeschrieben hat, zu Autoren der heutigen Zeit. So haben sie in den letzten Jahren Jahren einen Bogen von Heinz Ehrhardt, Dieter Hildebrandt oder z.B. Loriot zur Weihnachtsgeschichte geschlagen. In diesem Jahr geht es von Lukas bis zu Heinrich Böll.

 

Heiteres wechselt dabei immer mit Besinnlichem, Lustiges mit Ernstem. Aber in jedem Text liegt etwas von der ganz besonderen und einmaligen Ausstrahlung und dem Zauber des Weihnachtsfestes, wie es in christlichen Familien und Gemeinden gefeiert wird. Im Anschluss an die Lesung werden auch dieses Jahr wieder bei einem wärmenden Punsch gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und auch während der Lesung gibt es Musikeinlagen, Barbara Gasteig spielt sie auf ihrer Schoßharfe.


Foto: Massimo Sestini
Foto: Massimo Sestini


Es lesen (in wechselnder Besetzung):

Karen Breece, Sebastian Mirow, Justin Mühlenhardt, Pascal Riedel, Lenja Schultze

 

Konzept und Regie: Karen Breece

Der Eintritt ist frei.

Spenden willkommen.

 

Info: Mohr-Villa, Tel. 089 324 3264


Eine Veranstaltung im Rahmen der Themenwochen: „Angekommen in Freimann“ im Oktober 2015 mit Ausstellungen und szenischen Lesungen zu den Themen Flucht, Asyl und Ankommen.

Weitere Ausstellungen, Aktionen und Kunstprojekte im Rahmen der Themenwochen "Angekommen in Freimann" finden Sie bitte hier


SZENISCHE LESUNG:

Welcome to Paradise

Auf Grundlage von Gesprächen mit geflüchteten Menschen und Asylbeamten.

Eine Produktion der Regisseurin Karen Breece in Kooperation mit der Mohr-Villa.

 

Samstag, 31. Oktober 2015, 19 Uhr

 Dachgeschoss, Mohr-Villa Freimann

 

Die szenische Lesung „Welcome to Paradise", im Sommer 2015 als Theaterprojekt in der St. Matthäus Kirche am Sendlinger-Tor-Platz in Koproduktion mit dem Münchner Volkstheater uraufgeführt, basiert auf Interviews und Gesprächen der Regisseurin Karen Breece mit geflüchteten Menschen, Asylbeamt_innen und Münchner Bürger_innen.

 

„Welcome to Paradise“ möchte zeigen wie geflüchtete Menschen in Bayern leben. Wer sind sie? Welche Wünsche haben sie? Welche Hoffnungen und Enttäuschungen tragen sie in sich?

 

Und wer sind die auf der anderen Seite, die Asylbeamt_innen in den Ministerien und die Sachbearbeiter_innen in den Ausländerbehörden, die am Schreibtisch Gesetze einer formalisierten Asylpolitik ausführen und über Bleiberechte entscheiden?

 

Für die szenische Lesung hat die Regisseurin Karen Breece Flüchtlinge und Asylbeamt_innen getroffen. Sie hat Interviews und Gespräche geführt. Den Kontakt zu Flüchtlingen konnte sie unter anderem mit Hilfe des Münchner Flüchtlingsrats herstellen. Auf Grundlage dieser Gespräche entwickelte die Regisseurin das Projekt. Jeder der Lesenden verkörpert hier mindestens zwei Rollen, die miteinander in Dialog treten. Die Menschen, mit denen Breece gesprochen hat, bleiben anonym, denn wahrscheinlich hätte sie sonst keine solch persönlichen und deutlichen Antworten bekommen, so die Regisseurin.

 

 













BÜCHER AUS DEM FEUER     Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nazis am 10. Mai 1933 wurden wieder in ganz Deutschland Texte aus den damals verbrannten Büchern vorgelesen, so in München u.
IM RAHMEN DER MOHR-VILLA VERANSTALTUNG "80 JAHRE BÜCHERVERBRENNUNG": STALINGRAD -  DIE EINSAMKEIT VOR DEM STERBEN Lesung von Prof. Christoph Fromm - 10. Mai 2013

Mohr-Villa Freimann  -  Situlistraße 75  -  80939 München  -  Telefon: 089 - 324 32 64