MOHR-VILLA FREIMANN Kulturzentrum im Stadtteil

Mohr-Villa Freimann Kulturzentrum

ZEITUNG

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THEATER GRENZENLOS

LITERATUR UND LESUNGEN IN DER MOHR-VILLA

Wir bitten Sie, die Standards zur Eindämmung des Coronavirus zu beachten.

 

Anmeldung: Mohr-Villa

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel: 089 324 32 64

 

Info: Corina Toledo, info@frau-kunst-politik.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

PODIUMSDISKUSSION: SICHTBARKEIT UND WIRKEN VON POLITISCH AKTIVEN FRAUEN

 

Frauen mit Migrationsgeschichte in der kommunalen Politik

 

Samstag, 24. Oktober 2020, 18.30 Uhr

Gewölbesaal

 

Frauen mit Migrationsgeschichte sollen in Führungspositionen auf allen Ebenen vertreten sein - eine klare Forderung, die bei der Podiumsdiskussion im Zentrum steht.

 

Zusammen mit den Referentinnen Katrin Habenschaden (zweite Bürgermeisterin von München), Teresa Àvila Rivera (Menschenrechtsaktivistin aus Mexiko, Gründungsmitglied vom Dachverband Casa Latinoamérica Pacta Servanda, Mitglied des Migrationsbeirates), Dimitrina Nikolova Lang (Vorsitzende Migrationsbeirat München) und Vesile Sönmez (Integrationsbeauftragte, DIE LINKE) macht Corina Toledo die Wichtigkeit einer solchen Diskussion deutlich:

Mit den Reformen des Wohlfahrtsstaates und dem Wandel der bundesdeutschen Migrations-und Integrationspolitik ist Integrationspolitik eine kommunale Pflichtaufgabe. Doch obwohl der Migrationsanteil in Deutschland etwa 20 % und in Großstädten 30% bis über 40% (wie in München) beträgt, sind Führungspositionen von Menschen mit Migrationsgeschichte kaum zu finden. Auf diese strukturellen Probleme hinzuweisen ist Ziel der transkulturellen und interdisziplinären Initiative „Frau-Kunst-Politik“ von Corina Toledo, Politikwissenschaftlerin und Ökofeministin.

 

Auf der kommunalen Ebene, die als Einstieg in die Politik gilt, ist die Repräsentation von Migrantinnen inadäquat. Denn für ein friedliches, soziales und demokratisches Zusammenleben ist eine aktive Teilhabe fundamental - nur dadurch kann eine gelungene Integration und Partizipation in der Gemeinschaft gelingen.

 

Die Stärkung von Frauen in Führungspositionen ist ein wichtiger Schritt im Abbau von Diskriminierung. Frau-Kunst-Politik in Zusammenarbeit mit den Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, sowie DaMigra und den MUT- Macherinnen fördern darum auch die Stärkung von Frauen und ihre Beteiligung an sozialer, politischer und wirtschaftlicher Sicherheit.

 

Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Renate Maltry, Rechtsanwältin und Vorsitzende des Stadtbundes der Münchner Frauenverbände.

Außerdem wird der Abend musikalisch begleitet von der Sängerin Amélie Haidt, die mit ihrer Stimme und ihrem Gitarrenspiel das Leben in ihre ganz eigene Perspektive rückt und zum Nachdenken anregt - ganz nach dem Motto der Podiumsdiskussion.


Wir bitten Sie, die Standards zur Eindämmung des Coronavirus zu beachten.

 

Anmeldung: Mohr-Villa

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel: 089 324 32 64

 

Info: Corina Toledo, info@frau-kunst-politik.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

VORTRAG MIT DISKUSSION:

ÜBER "SPANISCHE MIGRATION VON FRAUEN IN MÜNCHEN UND UMGEBUNG"

 

Freitag, 13. November 2020, 18.30 Uhr

Villa EG (18 Personen zugelassen)

 

Bei diesem Vortrag werden die zwei Haupt-Migrationswellen spanischer Frauen nach Deutschland und München allgemein beschrieben und verglichen.

 

Ziel ist es, das Augenmerk auf die besonderen Umstände, die den Unterschied zwischen den Geschlechtern in Sachen Migration begleiten und über die Auswirkungen für die persönliche Lebensplanung dieser beiden Generationen von Frauen zu berichten, sowie ihren wirtschaftlichen und kulturellen Beitrag zum Gastland zu veranschaulichen.

 

Das Ganze wird durch ein kurzes Video untermauert, in dem eine 83-Jährige spanische Gastarbeiterin und eine 30-Jährige „neue“ spanische Migrantin über ihre Erfahrungen berichten.

 

Die Referentin ist Eva Guzmán und die musikalische Gestaltung erfolgt von der Flamencogruppe „El mantón negro”.


LESUNG ZUM 1. ADVENT

 

Wo? St.-Nikolaus-Platz, Freimann (U6)

 

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Info: Mohr-Villa, Tel. 089  324 32 64

LESUNG ZUM 1. ADVENT:

Vom Evangelisten Lukas

mit Gerhard Schmitt-Thiel und Ursula Trischler.

 

Sonntag, 29. November 2020, 16.00 Uhr

St.-Nikolaus-Platz, Freimann

 

 

Am ersten Advent ist es wieder soweit: Auch in diesem Jahr lesen Ursula Trischler und Gerhard Schmitt-Thiel am 1. Advent Texte zur Weihnachtszeit.

 

Dabei knüpfen sie eine Verbindung von der Weihnachtsgeschichte, wie sie der Evangelist Lukas aufgeschrieben hat, zu Autor!nnen und Poet!innen der heutigen Zeit. Im Anschluss gehen wir gemeinsam auf den 1. Freimanner Christkindlmarkt am St.-Nikolaus Platz zum Singen und Punschtrinken.

 

Durch die Auswahl ihrer Texte u.a. von Udo Lindenberg und der Pumuckelzeichnerin Barbara von Johnson, wollen Ursula Trischler und Gerhard Schmitt-Thiel uns die Vielfalt der Gefühle rund um Weihnachten nahebringen.


VERGANGENE LESUNGEN

 

Info und Anmeldung zum Lesen:

 

Mohr-Villa, Tel. 089-3243264 und unter www.buecherlesung.de

LESUNG AM ODEONSPLATZ: "BÜCHER AUS DEM FEUER - Lesung gegen das Vergessen"

(Initiator: Gerhard Schmitt-Thiel)

 

Eine Lesung gegen das Vergessen, zur Erinnerung und zur Mahnung

 

Donnerstag, 10. Mai 2018, 12 bis 14 Uhr

Odeonsplatz München

 

Zum 85. Jahrestag der NS-Bücherverbrennung durch Professor*innen und Student*innen am 10. Mai 1933 werden wieder an verschiedenen Orten in ganz Deutschland Texte aus den damals verbrannten Büchern vorgelesen. So auch in München – unter anderen am Odeonsplatz.

 

Es lesen unter vielen anderen Hans-Georg Küppers, Claus von Wagner, Max Uthoff, Gustava Evering, Renate Hausdorf, André Hartmann, Susanne Breit-Kessler, Peter Machac und Monika Strauch, Julia Cortis, Ricci Hohlt, Dozentin Margit Riedel mit 2 Promovendinnen der LMU, Gerhard Schmitt-Thiel.

 

Eine vollständige Liste zu den Leser*innen findet man unter www.buecherlesung.de.

 

Unterstützt wird die Lesung vom Kulturreferat der LH München, dem Kulturzentrum Mohr-Villa Freimann und dem Paul Klinger Künstlersozialwerk.


Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

NACHT DER AMAZONEN

Eine Münchner Festreihe zwischen NS-Propaganda und Tourismusattraktion

 

Vortrag im Rahmen des Weltfrauentags

Mittwoch, 18. April 2018, 19 Uhr

Villa EG

 

„Nie war die Verbindung von Terror und Entertainment dichter“: Autorin Doris Fuchsberger gewährt Einblick in die sogenannten „Amazonennächte“

 

Die "Nacht der Amazonen" fand von 1936 bis 1939 jeweils Ende Juli im nächtlichen Nymphenburger Schlosspark statt. Mit bizarrem Bombast inszenierten Münchens national-sozialistischen Machthaber diese freizügigen Großveranstaltungen, bei denen SS-Reiter und lediglich mit Slips bekleidete Mädchen auftraten. Unter dem Motto „nie waren der Germane und das Germanenmädchen prüde“ wurde die jährlich variierende Freiluftrevue vor 20.000 Zuschauern*innen aufgeführt. Mit Aufbietung auch internationaler Stars war sie zugleich Propagandamittel und Aushängeschild der Stadt. Pferdesport, Feierlaune und Tourismus gingen dabei eine schillernde Melange ein. Nie war die Verbindung von Terror und Entertainment dichter als in den sogenannten „Amazonennächten“.

 

Der Vortrag befasst sich mit den Hintergründen und Hintermännern. Er beleuchtet die Feierlaune und Sexualmoral im München der Vorkriegszeit sowie Max Reinhard, den Direktor des Kulturamts, dessen Karriere in Freimann seinen Anfang nahm.

 

Es spricht Autorin Doris Fuchsberger (München).


Der Eintritt ist frei.

 

Anmeldung erwünscht. Tel. 089-3243264 oder treffpunkt@mohr-villa.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Villa, Freimann (U6)

 

LESUNG UND BEGEGNUNGSWERKSTATT

 

Dienstag, den 15.3.2016, 19 h

Villa Dach

 

Schüler*innen der Mittelschule an der Situlistraße lesen aus dem Sammelband „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen – Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet“

 

Anschließendes Gespräch mit Nebenklage-anwalt Yavuz Narin und ARD-Prozess-beobachter Tim Assmann.

 

Die Lesung und Begegnungswerkstatt greift das Thema der Ausstellung auf und bietet einen Dialog mit dem Nebenklageanwalt der Münchner Opfer-Familien Yavuz Narin und ARD-Prozessbeobachter Tim Assmann.

 



Eine Kooperation der Mohr-Villa mit Kolibiri – interkulturelle Stiftung.

 




Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Dachgeschoss, Freimann (U6)

 

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

 

Anmeldung erwünscht:

Mohr-Villa, Tel. 089 - 324 32 64

LESUNG ZUM 1. ADVENT:

Vom Evangelisten Lukas bis Heinrich Böll

mit Gerhard Schmitt-Thiel und Ursula Trischler. Musikalisch begleitet von Barbara Gasteig an der irischen Schoßharfe

 

Sonntag, 29. November 2015, 16.00 Uhr

Dachgeschoss, Mohr-Villa Freimann

 

Seit 5 Jahren lesen Ursula Trischler und Gerhard Schmitt-Thiel jeweils am 1. Advent in der Mohr-Villa Texte zum Weihnachtsfest. Sie knüpfen dabei immer eine Verbindung von der Weihnachtsgeschichte, wie sie der Evangelist Lukas im 2. Kapitel seines Evangeliums aufgeschrieben hat, zu Autoren der heutigen Zeit. So haben sie in den letzten Jahren Jahren einen Bogen von Heinz Ehrhardt, Dieter Hildebrandt oder z.B. Loriot zur Weihnachtsgeschichte geschlagen. In diesem Jahr geht es von Lukas bis zu Heinrich Böll.

 

Heiteres wechselt dabei immer mit Besinnlichem, Lustiges mit Ernstem. Aber in jedem Text liegt etwas von der ganz besonderen und einmaligen Ausstrahlung und dem Zauber des Weihnachtsfestes, wie es in christlichen Familien und Gemeinden gefeiert wird. Im Anschluss an die Lesung werden auch dieses Jahr wieder bei einem wärmenden Punsch gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und auch während der Lesung gibt es Musikeinlagen, Barbara Gasteig spielt sie auf ihrer Schoßharfe.


Foto: Massimo Sestini
Foto: Massimo Sestini


Es lesen (in wechselnder Besetzung):

Karen Breece, Sebastian Mirow, Justin Mühlenhardt, Pascal Riedel, Lenja Schultze

 

Konzept und Regie: Karen Breece

Der Eintritt ist frei.

Spenden willkommen.

 

Info: Mohr-Villa, Tel. 089 324 3264


Eine Veranstaltung im Rahmen der Themenwochen: „Angekommen in Freimann“ im Oktober 2015 mit Ausstellungen und szenischen Lesungen zu den Themen Flucht, Asyl und Ankommen.

Weitere Ausstellungen, Aktionen und Kunstprojekte im Rahmen der Themenwochen "Angekommen in Freimann" finden Sie bitte hier


SZENISCHE LESUNG:

Welcome to Paradise

Auf Grundlage von Gesprächen mit geflüchteten Menschen und Asylbeamten.

Eine Produktion der Regisseurin Karen Breece in Kooperation mit der Mohr-Villa.

 

Samstag, 31. Oktober 2015, 19 Uhr

 Dachgeschoss, Mohr-Villa Freimann

 

Die szenische Lesung „Welcome to Paradise", im Sommer 2015 als Theaterprojekt in der St. Matthäus Kirche am Sendlinger-Tor-Platz in Koproduktion mit dem Münchner Volkstheater uraufgeführt, basiert auf Interviews und Gesprächen der Regisseurin Karen Breece mit geflüchteten Menschen, Asylbeamt_innen und Münchner Bürger_innen.

 

„Welcome to Paradise“ möchte zeigen wie geflüchtete Menschen in Bayern leben. Wer sind sie? Welche Wünsche haben sie? Welche Hoffnungen und Enttäuschungen tragen sie in sich?

 

Und wer sind die auf der anderen Seite, die Asylbeamt_innen in den Ministerien und die Sachbearbeiter_innen in den Ausländerbehörden, die am Schreibtisch Gesetze einer formalisierten Asylpolitik ausführen und über Bleiberechte entscheiden?

 

Für die szenische Lesung hat die Regisseurin Karen Breece Flüchtlinge und Asylbeamt_innen getroffen. Sie hat Interviews und Gespräche geführt. Den Kontakt zu Flüchtlingen konnte sie unter anderem mit Hilfe des Münchner Flüchtlingsrats herstellen. Auf Grundlage dieser Gespräche entwickelte die Regisseurin das Projekt. Jeder der Lesenden verkörpert hier mindestens zwei Rollen, die miteinander in Dialog treten. Die Menschen, mit denen Breece gesprochen hat, bleiben anonym, denn wahrscheinlich hätte sie sonst keine solch persönlichen und deutlichen Antworten bekommen, so die Regisseurin.

 

 


















BÜCHER AUS DEM FEUER     Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nazis am 10. Mai 1933 wurden wieder in ganz Deutschland Texte aus den damals verbrannten Büchern vorgelesen, so in München u.
IM RAHMEN DER MOHR-VILLA VERANSTALTUNG "80 JAHRE BÜCHERVERBRENNUNG": STALINGRAD -  DIE EINSAMKEIT VOR DEM STERBEN Lesung von Prof. Christoph Fromm - 10. Mai 2013

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