MOHR-VILLA FREIMANN Kulturzentrum im Stadtteil

Mohr-Villa Freimann Kulturzentrum

ZEITUNG

Interesse an unserem Newsletter? Hier anmelden!

THEATER GRENZENLOS

KUNSTWERKSTATT DER MOHR-VILLA

Die Mohr-Villa Kunstwerkstatt bietet Ateliers, Kurse und Workshops an.

Virtueller Rundgang durch die Kunstwerkstatt

 

Organisation: Brigitte Koliopoulos

Info:  Telefon 089 324 32 64, Kunstwerkstatt

 

 

 


AUSSTELLEN IN DER MOHR-VILLA

Die Mohr-Villa eröffnet jeden Monat zwei bis drei Kunstausstellungen in ihren Ausstellungsräumen.


Informationen zu Ausstellungsbedingungen:

Katrin Stano, ausstellung@mohr-villa.de

Hier geht's zu den aktuellen Ausstellungen.


AUSSTELLUNGEN IN DER MOHR-VILLA

AUG IN AUG

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: gwaletzki@web.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:  AUG IN AUG

Tierportraits im Mehrfarben-Hochdruck

Von Gudrun Waletzki

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Kaminzimmer

 

Tiere sind ein Lebensthema von Gudrun Waletzki. Und das in zweierlei Hinsicht: Als Diplombiologin und Journalistin betrachtet sie Tiere mit einem nüchternen Blick. Sie kennt ihre Bedürfnisse, beobachtet ihr Verhalten und analysiert ihre Wechselwirkung mit der Umwelt.

 

Als Künstlerin ändert sich ihr Blick: Sie sieht das einzelne Tier in der Masse, erkennt in ihm das Individuum, spürt seine Aura und seinen Charakter. In ihren Drucken verbindet sie diese beiden Blicke: Kunst trifft Kenntnis, Klarheit verschmilzt mit Kreativität. Dieser Doppelcharakter setzt sich auch in Waletzkis konkreter Arbeit fort.

 

In ihrer Kunst folgt die Farbe der Form. Das ist beim Linol- und Holzdruck durchaus wörtlich zu verstehen. Um mehrfarbig zu drucken, gibt es zwei Vorgehensweisen: Bei der Mehrplattentechnik schnitzt die Künstlerin für jede Farbe eine eigene Druckplatte.

 

Bei der "Technik der verlorenen Platte" bearbeitet die Künstlerin eine einzige Druckplatte. Sie schnitzt und druckt anschließend eine Farbe, schnitzt weiter und druckt die zweite und so weiter. Bei jedem Arbeitsschritt gehen Details der vorherigen Farben verloren. Am Ende des Prozesses ist die Platte regelrecht weggeschnitzt, eben "verloren". In ihrer Ausstellung "Aug in Aug – Tierporträts im Mehrfarben-Hochdruck" finden Besuchende Drucke beider Techniken.

 

Wissenschaft und Kunst verbinden sich in der Arbeit von Gudrun Waletzki nicht nur hinsichtlich ihres Blickes auf das Tier. Das Schnitzen und Drucken gleichen dem evolutionären Prozess: Aus einer begrenzten, einfachen Form entsteht Vielfalt – in diesem Fall farbliche Vielfalt.


DIE HAUT DES BAUMES, DIE WEITE UND DER ATEM

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Ludo Vici, ludo@ludo-vici.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: DIE HAUT DES BAUMES, DIE WEITE UND DER ATEM 

Fotodokumentation des Frühlings 2020

Von Ludo Vici

 

Erste Öffnung mit Klang und Licht im Park:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Ausstellung: 11. September bis 4. Oktober 2020

Musikraum

 

Für den Filmemacher, Regisseur und Schauspieler Ludo Vici hieß es diesen Frühling Stillstand. Also machte er sich auf eine fotografische Reise. Im Mittelpunkt seiner Ausstellung stehen die Bäume – im Gegensatz dazu die Stadt in Atemnot.

Seine Fotografien fangen ganz oben mit dem Himmel an und gehen über die Bäume bis in die Tiefen der U-Bahn.

 

Baumrinde

Das zentrale Motiv sind Bäume und im speziellen ihre Rinde. Die Rinde eines Baumes ist sichtbar gewordene stillstehende Zeit, aber nicht starr, sondern in ihrer Natur nach wie vor, wenn auch kaum wahrnehmbar, in Bewegung, strebend, sich ausgestaltend. In dieser Ausgestaltung nicht nur in Strukturen und Verwerfungen interessant, sondern vielmehr die gewachsene Erscheinung dessen, was der Künstler, vielleicht in Ermangelung eines besseren Begriffes, „Das Mysterium“ nennt.

 

Ein Himmel

Und darüber der Himmel. So klar, weit und transparent, wie er hier noch nie zu sehen war. Der Feinstaub der gnadenlosen Geschäftigkeit hatte sich gelegt und bot dem Licht endlich den Raum, sich in seinen Farben zu entfalten. Wir werden uns an viele unterschiedliche Dinge aus diesen Monaten erinnern, an all die Irritationen, die Befürchtungen, aber auch an die Momente einer neu entdeckten Gemeinsamkeit. Es ist der Himmel über uns allen.

 

Und darunter die Atemnot

Auch die Stadt hatte sich verändert. Unter den Straßen tummelten sich die Menschen in Masken, fremd, ungewohnt und unheimlich. Ein Bild der Atemnot. Während draußen die Natur zu Atem kommt und zur Betrachtung einlädt, offenbart sie sich auch in einem Virus, der die Atemwege erkranken lässt, den Atem nimmt.

 

Es ist eine Ausstellung der anderen Art. Das Publikum kann die Bilder nicht nur an Wänden betrachten, sondern sie am 10. September in einer inszenierten Atmosphäre im Mohr-Villa Park erleben können.Die Konzept-Ausstellung wird von Boris Ruge musikalisch begleitet. Die Kombination der drei Motive ist eine Art Echo auf die ersten Monate der Coronakrise im Frühling 2020. Ohne eine Wertung abzugeben, macht sie das Geheimnis der Natur und den Menschen als Teil dieser Natur zum Gegenstand der Betrachtung. Sie lädt ein zu Neugier, Aufmerksamkeit und Staunen.


FABELHAFTER REALISMUS

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Frank Meier,

management@kunst-frankmeier.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:

FABELHAFTER REALISMUS

Von Frank Meier

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Villa EG

 

„Fabelhaft“ - so nennen wir zum einen etwas, das wir großartig, herrlich und fantastisch finden.

 

„Fabelhaft“ verweist zum anderen aber auch auf die Fabel. Sie bezeichnet eine Erzählung mit belehrender Absicht, in der vor allem Tiere menschliche Eigenschaften besitzen.

 

Tiere:  Der Künstler Frank Meier ist Tierliebhaber und malt vornehmlich Tiere in unterschiedlichsten Facetten in Acryl auf Leinwand. Er erzählt von Tieren, die sich irgendwie merkwürdig benehmen. Ein Elefant spielt Schach, eine Katze wickelt ein Wollknäuel aus Schlangenhaut auf, ein Kalb wird von Störchen gehütet, ein Eisbär schwimmt mit einem Maulschlüssel im Maul durch einen Schwarm Fische, etc. Eines aber haben alle Motive gemeinsam: die Darstellung der Tierwesen ist wirklichkeitsgetreu. Sie sind nicht abstrakt dargestellt, sondern realistisch, das führt uns zum Realismus:

 

Die Kunstform des Realismus möchte die gegenständliche Welt in Form der nachahmenden Darstellung so präsentieren, wie diese wirklich ist. Meier bleibt dabei aber nicht bei der Mimesis, bei der Nachahmung seiner Vorlage stehen, sondern er erweitert diesen Realismus, indem er ihn durch die Aktionen der Tier- bzw. Fabelwesen transzendiert.

 

Inhaltlich betrachtet lässt sich Meiers Werk jedoch dem Surrealismus zuordnen. Surrealismus heißt wörtlich „über dem Realismus“. Als Kunstrichtung richtet er sich gegen traditionelle Normen und propagiert eine andere, eine neuartige Sicht auf die Dinge. Surrealistisch deshalb, weil Meier eine neuartige Sicht auf die Tierwelt hat.


KONKRETE BILDER

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Alban Janson, www.alban-janson.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:

KONKRETE BILDER

Von Alban Janson

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Gewölbesaal

 

In der Ausstellung sind neue Bilder zu sehen, die fast alle innerhalb des letzten Jahres entstanden sind. Was man auf den Bildern sieht, ist ungegenständlich. Dennoch wäre es nicht korrekt, sie abstrakt zu nennen. Sie sind keine Abstraktionen von etwas, das außerhalb ihrer selbst existiert. Ihre Aufgabe ist nicht, etwas darzustellen oder abstrahierend anzudeuten, indem sie etwa auf Menschen oder Dinge verweisen. Doch genauso wenig sollen sie abstrakte Begriffe verbildlichen. Somit sind die Bilder nicht abstrakt, sondern konkret.  Ihre Aufgabe ist, eine ganz eigene Wirklichkeit zu bilden, nichts anderes als die konkrete Wirklichkeit von Formen, Farben und ihren Beziehungen. Das versuchen sie auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Die Technik ist Graphit auf Papier und Ölmalerei auf Pappe. Die Formate reichen von kleinen bis zu mittelgroßen Bildern.


DIE GESCHICHTE DER ACHT HÄNDE

 

Ausstellungsdauer: 09.10.2020 - 1.11.2020

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Anmeldung für Besuche:

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel.: 089 324 32 64

 

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Veronika Spleiss, info@vergru-art.com

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:

DIE GESCHICHTE DER ACHT HÄNDE

Eine Gruppenausstellung mit Evgenia Huber, Irina Lupyna, Soussen und Veronika Spleiss

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 08. Oktober, ab 19 Uhr

Villa EG

 

Das verbindende Element der Künstlerinnen Evgenia Huber, Irina Lupyna, Soussen und Veronika Spleiss liegt in der Ergänzung durch ihre unterschiedlichen Lebenswegen, Techniken und künstlerischen Ausdrucksweisen.

Jede Künstlerin der Gruppe „Die Geschichte der acht Hände“ sucht und findet ihren eigenen Stil als auch Schaffensprozess und das - mit einem der wichtigsten Werkzeuge des Kunstschaffenden - mit den Händen.

 

Irina Lupyna widmet sich der Ausarbeitung des Stoffes und minutiös detaillierten schwarz-weiß Grafiken. Es sind Natur- und Stadtimpressionen zwischen Sanftheit und Kontrast, die die Künstlerin in ihrem Alltag beschäftigen.

Die Fotografin Evgenia Huber lässt den Betrachtenden ihrer durchdachten Momentaufnahmen in malerische abenteuerliche Welten von Freude, Sexappeal, aber auch Schmerz eintauchen. Verspieltheit und Tragik charakterisieren ihre Werke.

Soussen gibt dem Beobachtenden wortwörtlich die Möglichkeit ihre Kunstwerke aus unterschiedlichsten Materialien wie Beton mit den Händen zu fühlen. Die Hände sind somit nicht nur Schaffenswerkzeuge, sondern auch der Weg der Betrachtung. Soussens Werke werden in Form einer Videoinstallation vertreten sein.

Die Acrylgarbeiten von Veronika Spleiss zeichnen sich durch einen chaotischen und doch geordneten Detailreichtum im Zustand der Spannung aus. Ihre Werke leben von Extremen in gemaltem Schwarz und Weiß. So wie das Leben selbst, zeigen die Linien ständige Bewegung und Perspektivveränderung an.  


DER ROTE FADEN - SINNBILD FÜR ORIENTIERUNG?

 

Ausstellungsdauer: 09.10.2020 - 1.11.2020

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Anmeldung für Besuche:

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel.: 089 324 32 64

 

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Ellen Kettelake-Sick, info@ellensick.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: DER ROTE FADEN - SINNBILD FÜR ORIENTIERUNG?

Von Ellen Kettelake-Sick

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 08. Oktober, ab 19 Uhr

Gewölbesaal

 

Was passiert, wenn der rote Faden reißt, sich verliert, anknüpft und sich verbindet, ein Netz webt, sich entwickelt und doch schließlich am seidenen Faden hängt?

 

 

Die Künstlerin Ellen Kettelake-Sick nimmt uns mit auf eine inspirierende, spannende Reise entlang Ihres roten Fadens. Wir tauchen ein in die unterschiedlichsten künstlerischen Werke, die doch alle eines verbindet – der Faden. Der Faden steht kulturübergreifend für das menschliche Schicksal. Aus dem „Schicksalsfaden“ wird das Leben jeder einzelnen Person gewebt. Und so wirken die von Ellen Kettelake-Sick gemalten Spulen, Spindeln und Garnrollen berührend menschlich. Die Kombination aus realistischer Malerei und die Einbindung „echter“ Materialien in Form von Wolle und feinsten Garnen verleiht den Werken einen surrealen Charakter.

 

Für die musikalische Begleitung bei der ersten Öffnung sorgt Andre Kuhmann, der am Institut für Musik Gesang studiert hat.

 

Die Künstlerin

 

Ellen Kettelake-Sick, studierte an der FH in Aachen Objekt – Design mit dem Schwerpunkt Bildhauerei bei Prof. Bier. Seit Ihrer Diplomarbeit setzt sie sich mit dem Thema: Der rote Faden auseinander. Sie lebt mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in München. Neben Ihren freien Arbeiten hat Sie sich spezialisiert auf das Thema „Corporate Art“.

 


RÜCKBLICK

AUSSTELLUNGEN 2020

Fotos und Informationen zu einzelnen Ausstellungen in der GALERIE:  AUSSTELLUNGEN  2020

AUSSTELLUNGEN 2019

Fotos und Informationen zu einzelnen Ausstellungen in der GALERIE:  AUSSTELLUNGEN  2019

AUSSTELLUNGEN 2018

Fotos und Informationen zu einzelnen Ausstellungen in der GALERIE:  AUSSTELLUNGEN  2018

AUSSTELLUNGEN 2017

Fotos und Informationen zu einzelnen Ausstellungen in der GALERIE:  AUSSTELLUNGEN  2017

Mohr-Villa Freimann  -  Situlistraße 75  -  80939 München  -  Telefon: 089 - 324 32 64