MOHR-VILLA FREIMANN Kulturzentrum im Stadtteil

Mohr-Villa Freimann Kulturzentrum

ZEITUNG

Interesse an unserem Newsletter? Hier anmelden!

THEATER GRENZENLOS

AUSSTELLUNGEN 2021

DIE 100 SPRACHEN DER KIEFERNZWERGERL

 

Ausstellungsdauer: 6.5.2021 - 20.6.2021

 

Spenden willkommen unter „Kiefernzwergerl“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

Spenden für Künstler!nnen und an die Mohr-Villa sind jetzt auch via PayPal möglich: Hier spenden.

 

Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: Kindergarten Kiefernzwergerl, info@kiefernzwergerl.org

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: DIE 100 SPRACHEN DER KIEFERNZWERGERL

Ausstellung des Kindergartens "Kiefernzwergerl"

 

Erste Öffnung:

Ab Freitag, 20. Mai 2021 in der Mediathek

Virtuell

 

“Hundert Sprachen hat das Kind”, so Loris Malaguzzi, Gestalter der weltberühmten Reggio-Pädagogik in Italien. Wir, der Kindergarten Kiefernzwergerl e.V., möchten der Sprache unserer 16 Kinder in Form einer Ausstellung ihrer Werke in der Mohr-Villa Ausdruck verleihen. In unserem Kindergarten wird gemalt und gewerkelt, gebaut und konstruiert, gesungen und getanzt, gereimt und gerappt. Unser Material ist die Sprache, der Ton, das Papier, die Farbe, das Lego, Alltagsgegenstände, das Licht, der Schatten und das Holz. Kommt und seht was wir den ganzen Tag treiben in unserem Kindergarten.

 

Loris Malaguzzi, der die Pädagogik in Reggio Emilia prägte, beschrieb das Schaffen der jungen Menschen prägnant als die “100 Sprachen der Kinder”: Kinder drücken ihre Erfahrungen, ihre Erlebniswelt in vielfältiger Weise aus. Wir möchten mit dieser Ausstellung diese Arbeit der Kinder würdigen.

 

Die Ausstellung ist leider aufgrund der Pandemie für Eltern und Verwandte unserer Kiefernzwergerl vorbehalten. Sie können die Werke jedoch auf der Website der Mohr-Villa www.mohr-villa.de ansehen.


Ausstellungsdauer: 19.3.2021 - 2.5.2021

 

Info: www.schwabingerkunstkabinett.de,

info@schwabingerkunstkabinett.de,

T 089 348392

AUSSTELLUNG: REQUIEM FÜR SCHWABING

Bilder von Brosi Ambros

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 18. März, 18-21 Uhr

Villa EG und Gewölbesaal oder virtuell, je nach Lockdown-Lage.

 

Das Schwabing der frühen 60er Jahre ist der Hintergrund, vor dem Brosi Ambros seine Bildwelt zu entwickeln begann. Das war die Zeit, als für ihn Schwabing noch Schwabing war, das er heute oft nur noch als Karikatur erkennen kann.

 

In den Schwabing-Bildern von Brosi Ambros geht es nicht um Stadtmalerei. Sein Thema ist der Mensch und dessen Beziehung zum Mitmenschen. Schwabing ist für ihn ein Schmelztiegel, der es erlaubt, auf engstem Raum das Miteinander und die Konfrontation der unterschiedlichsten Temperamente, Gesellschaftsschichten, Nationalitäten und Altersgruppen zu studieren. Da Schwabing, seit es besteht, die seltsamsten Vögel aus allen Himmelsrichtungen magnetisch anzieht, muss es für jede*n Künstler*in zur idealen Bühne des Welttheaters, der Comédie humaine werden.

 

Der seit über 50 Jahren in München-Schwabing lebende Maler wurde in der ehemaligen

 

Tschechoslowakei geboren. Er studierte Malerei an den Kunstakademien München, Wien und Chicago.


Ausstellungsdauer: 19.3.2021 - 2.5.2021

 

Info: Bärbel Köppl-The Losen,

koeppl-augen@t-online.de

AUSSTELLUNG: IMPRESSIONEN

Ausstellung von Bärbel Köppl-The Losen

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 18. März, 18-21 Uhr

Kaminzimmer und virtuell

 

Ihre Erfahrung im genauen Beobachten hilft Bärbel Köppl-The Losen dabei, das Gesehene in ihrer Kunst umzusetzen.

Nach 40-jähriger Tätigkeit als Augenärztin wechselte die Münchnerin 2010 ins Metier des Zeichnens und Aquarellierens. Denn obwohl sie seit ihrer Jugend für die Kunst brannte, konnte sie sich erst nach Abgabe der Augenarztpraxis für das Zeichnen, dann Aquarellieren die Zeit nehmen und in die Technik hineinwachsen.

 

Als einst passionierte Seglerin arbeitet sie gerne mit Wasser- und Meermotiven, was auch durch Malreisen ans Mittelmeer belebt wurde. Eine Neuentdeckung ist für sie das Porträtmalen, das ihr ein neues faszinierendes Gebiet eröffnet hat.


SINNLICHE OBERFLÄCHEN DER NATUR

 

Ausstellungsdauer: 5.2.2021 - 14.3.2021

 

Info: Natalia Žurakowska, T 0179 7081062,

art-zurakowska.de

Virtuell

 

AUSSTELLUNG: SINNLICHE OBERFLÄCHEN DER NATUR

Natalia Žurakowska

 

Ab Donnerstag, 4. Februar 2021 abrufbar in der Mohr-Villa Mediathek

 

In den Werken von Natalia Žurakowska (Malerei und Grafik) spielen graphische Rhythmen von Licht und Schatten mit Textur und Linie und verdichten sich zu vielfältigem Tanz. Es entsteht eine andere Realität, realistischer als gewöhnlich, verschärft, ergänzt und erleuchtet durch das Auge der Künstlerin. Die Texturen der Natur, wie Flüssiges, Raues, Wuscheliges oder Glattes werden zu sinnlichen Sprachen. Das Märchenhafte in manchen Bildern kommt aus ihrer vieljährigen Erfahrung mit Kinderbuchillustration.

 

„In dieser Ausstellung möchte ich die Räumlichkeiten nutzen, um die vier Elemente Wasser, Luft, Feuer und Erde mit verschiedenen Techniken darzustellen. Ich lasse mich von meiner Umgebung inspirieren… besonders durch die Texturen, die in der Natur vorkommen - wie das Spiel des Wassers oder die Rinde der Bäume. Dadurch entsteht eine eigene Realität, die durch die Augen des Künstlerin erleuchtet.

 

Besonders das Element Wasser fasziniert mich. Es ist eine zeichnerische Herausforderung, die sich durch die Vielfachheit der Eigenschaften und Zustände zeigt. Ich bin eine forschende Künstlerin. Realistisches und Abstraktes, Lustiges und Ernstes, mit Öl oder Acryl, Aquarell oder Tusche, Bleistift oder Kreide – all dies interessiert und fasziniert mich.“

Die Künstlerin präsentiert halbabstrakte Acryl-Bilder mit Pouring-Technik, Malerei gemischter Techniken, realistische Malerei und Grafik-Bilder.

 

Über die Künstlerin:

Natalia Žurakowska absolvierte das Studium der Bühnendekoration, Graphik und Malerei an der Kunstakademie in Kiew, Ukraine. Sie spezialisierte sich auf ukrainische Volksmalerei und dekorative Kunst und gestaltet Kinderbuchillustrationen für Verlage in der Ukraine, Deutschland, Österreich und Russland. Die Künstlerin ist in Russland geboren, in der Ukraine aufgewachsen und lebt seit 1992 in München, Deutschland.


LES MUETTES

 

Ausstellungsdauer: 5.2.2021 - 14.3.2021

 

Spenden willkommen unter „Muettes“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

Spenden für Künstler!nnen und an die Mohr-Villa sind jetzt auch via PayPal möglich: Hier spenden.

 

Info: Hanna Strahl, T 08142 284559,

einzigart-olching.de

 

 

Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

Virtuell

 

AUSSTELLUNG: LES MUETTES

Hanna Strahl

 

Eröffnung:

Ab Donnerstag, 4. Februar 2021 abrufbar in der Mohr-Villa Mediathek

 

Der Titel der Ausstellung „Les Muettes“ übersetzt aus dem Französischen bedeutet: „die Stummen, Sprachlosen, Frauen ohne Stimme“. In der Ausstellung von Hanna Strahl geht es um Frauen und Kinder, die ein besonderes Schicksal haben...

 

„Im Laufe meiner malerischen Entwicklung hat sich mein Interesse am Menschen immer mehr durchgesetzt. In dieser Portrait- und Figurenserie, an der ich bereits seit 3 Jahren arbeite, geht es hauptsächlich um Frauen und Kinder, die sich stumm mit ihrem Schicksal abgefunden haben oder sich abfinden müssen. Es geht auch um Frauen, die ihr Schicksal hinnehmen und nicht den Mut haben, sich zu öffnen. Sie stehen teilweise im gesellschaftlichen Abseits, und sie haben keine Stimme mehr. Sie sind mutlos und sprachlos geworden. Sie stammen aus unterschiedlichen Nationen und sind unterschiedlicher Herkunft. Sie wollen den Blick des Betrachters auf sich ziehen, sollen berühren und nachdenklich machen. Dies ist meine Intention.“


FRAUEN*

 

Ausstellungsdauer: 5.2.2021 - 14.3.2021

 

Spenden willkommen unter „Frauen“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

Spenden für Künstler!nnen und an die Mohr-Villa sind jetzt auch via PayPal möglich: Hier spenden.

 

 

Info: Bettina Mechtersheimer, T 0175 4591747

 

Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

Virtuell

 

AUSSTELLUNG: FRAUEN*

Vom Gestaltungszweig der Montessori Fachoberschule

 

Ab Donnerstag, 4. Februar 2021 abrufbar in der Mohr-Villa Mediathek

 

(Die Schreibweise mit dem Gendersternchen bedeutet, dass alle Menschen mit eingeschlossen sind, die sich als Frauen fühlen, ganz gleich, welches biologische Geschlecht sie haben.)

 

Was bedeutet es eine Frau zu sein? Wie fühlt es sich an? Welche Rollenbilder und Klischees sind gesellschaftlich tradiert?

Die Schüler*innen des Gestaltungszweigs der Montessori Fachoberschule Freimann arbeiten für die Ausstellung zum Weltfrauentag mit unterschiedlichen Medien zum Thema weibliche Identität und geschlechtsspezifische  Rollenbilder.

So sind bereits Gemälde, Schriftzüge und Collagen zum Thema entstanden.

 

Die Schüler*innen aus der 13ten Klasse kopieren Werke berühmter Künstler*nnen aus der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und erläutern mit einem Text den Genderbezug: Wieso waren es hauptsächlich männliche Künstler, die in die Kunstgeschichte eingegangen sind? Welches Verhältnis zu Frauen hatten sie? Wie haben sich die Rollen seither verändert? Wie wurden Frauen in diesen Epochen dargestellt? Wie stellten sie sich selbst dar?...

 

Die 12ten Klassen entwickeln Logos für die Ausstellung, designen Schriftzüge für Statement T-Shirts, Sticker und Collagen. Auch mit den Medien Film und Fotografie erarbeiten einzelne Schüler*innen die Grenzen zwischen den Geschlechtern in einer Projektarbeit.


OPEN-AIR MOHNBLUMEN-INSTALLATION:

 

Ausstellungsdauer: 27.1.2021 - 31.3.2021

 

Spenden willkommen unter „Mohnblumen“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

Spenden für Künstler!nnen und an die Mohr-Villa sind jetzt auch via PayPal möglich: Hier spenden.

 

Info: Badehaus, T 08171 2572502

info@erinnerungsort-badehaus.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6),

#NIEMALSWIEDER

 

OPEN-AIR MOHNBLUMEN-INSTALLATION:

Ein Zeichen setzen zum Holocaust Gedenktag mit dem Erinnerunsort Badehaus

Von Walter Kuhn

 

 

 

Open-Air Ausstellung:

27. Januar 2021 bis 31. März 2021

 

 

Zum 27. Januar möchten wir gemeinsam ein Zeichen setzen - zur Erinnerung an das Geschehen des historischen Tages 1945, an dem die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenkt wird. Das K.L. Auschwitz-Birkenau war das größte Vernichtungslager zur Zeit des Nationalsozialismus. Gemeinsam wollen wir uns an diesem Tag an den Holocaust, und damit an die Ermordung von 6 Millionen Juden mahnend erinnern.

 

Die Mohr-Villa, gemeinsam mit dem Erinnerungsort Badehaus, erinnert mit den Mohnblumen von Walter Kuhn an die Bedeutung der Bewahrung des Friedens.

 

Der Aktionskünstler Walter Kuhn hatte 2018 auf dem Münchner Königsplatz ein Meer aus 3000 Mohnblumen als Mahnmal für den Frieden errichtet, das große Aufmerksamkeit erregte. Das Kunst- und Friedensprojekt geht seither regional und international weiter.

 

Walter Kuhn geht mit seiner Aktion bewusst über das Gedenken an gefallene Soldaten hinaus und erinnert auch an die zivilen Opfer aller Kriege bis in die Gegenwart. In vielen englischsprachigen Ländern wird der blutrote Klatschmohn am Poppy Remembrance Day zur Erinnerung an die Opfer der Kriege millionenfach getragen. Der Künstler verbindet dieses Symbol auch mit der Bitte um Verzeihung und Versöhnung für das, was Deutsche an Leid und Zerstörung in der Vergangenheit zu verantworten haben.

 

Daran angelehnt werden wir, als Mohr-Villa zehn Mohnblumen aufstellen. Die Blumen gelten als zentrales Symbol des Gedenkens. Auch das Badehaus installiert 200 Mohnblumen, unter denen 50 von uns zu ihrem Erinnerungsort wandern, um die Symbolik der Mohnblumen möglichst weit zu verbreiten.

 

„Ab dem 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, werden „Mahnblumen“ auch rund um den Erinnerungsort Badehaus wachsen. Diese Kunstinstallation, die frei zugänglich ist, soll über die Museumsmauern hinaus ein sichtbares Zeichen der Erinnerung an die Gräueltaten des NS-Regimes sein und einen Appell für den Frieden symbolisieren.“

Die Kunstaktion wird am 8. Mai im Badehaus beendet und in der Mohr-Villa ein weiteres Mal installiert. Denn dies ist jener denkwürdiger Tag, an dem der Zweite Weltkrieg sein Ende fand.

Am 9. Mai besteht, ausgehend vom Erinnerungsort Badehaus, die Gelegenheit, die Patenschaft für eine Mohnblume zu übernehmen und die Friedensbotschaft weiterzugeben, indem man sie in der eigenen Umgebung aufstellt.