MOHR-VILLA FREIMANN Kulturzentrum im Stadtteil

Mohr-Villa Freimann Kulturzentrum

ZEITUNG

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THEATER GRENZENLOS

AUSSTELLUNGEN 2021

STELEN ALS WEGWEISER

 

Ausstellungsdauer: 27.6.2021 - 1.8.2021

 

Eintritt frei! Es wird um die Beachtung der Standards zur Eindämmung des Coronavirus gebeten.

 

Spenden willkommen unter „Wegweiser“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

Spenden für Künstler!nnen und an die Mohr-Villa sind jetzt auch via PayPal möglich: Hier spenden.

 

Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: kunst-lennart.com

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:                             STELEN ALS WEGWEISER

von Lennart Erschler

im Rahmen der Sommervernissage auf dem ganzen Gelände der Mohr-Villa

 

Sonntag, 27. Juni 2021, 15 - 18 Uhr

Gewölbesaal und Park

 

Lennart Erschler zeigt eine Serie von hochschmalen Objekten auf Leinwand, eine Arbeit für das Kunstprojekt „Stelen als Wegweiser“ für das in den nächsten Jahren eine Reihe (insgesamt 108) von mehr als zwei Meter hohe Stelen künstlerisch geschaffen werden.

 

Stelen dienen seit je her auch als Wegweiser, geographische, geologische oder auch kulturelle Situationen zu beschreiben. Die Stelen entsprechen im formalen Aufbau geweihter Säulen oder Pfählen in vielen alten Kulturen: Der monochrome Bildgrund, im Fall dieser Arbeiten in Materialhaft aufgebrachten Erdfarben wird auf Augenhöhe des Menschen aufgebrochen und durch eine Art Fenster mit informellen Inhalten gestaltet.

 

Erschler bearbeitet die Oberflächengestaltung des Werkes, mit Hilfe unterschiedlichen Materialien. Oft werden z.B. Teile alter Mauerreste oder Bruchsteine als Mauerverband gestaltet, die durch die Hineinnahme realer Dinge wie Steine, Metallstücke, Hanfschnüre, Holz und symbolischen Formen aus Marmormehl unmittelbar zur Sprache kommen.


MÜNCHNER SPAZIERGÄNGE

 

Ausstellungsdauer: 27.6.2021 - 1.8.2021

 

Eintritt frei! Es wird um die Beachtung der Standards zur Eindämmung des Coronavirus gebeten.

 

Spenden willkommen unter „Spaziergänge“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

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Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: peter.burianek@outlook.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73-75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:                    MÜNCHNER SPAZIERGÄNGE

von Peter Burianek

im Rahmen der Sommervernissage auf dem ganzen Gelände der Mohr-Villa

 

Sonntag, 27. Juni 2021, 15 - 18 Uhr

Kaminzimmer

 

Peter Burianek spaziert leidenschaftlich gern durch München und zeigt in seinen Bildern verschiedene Zugänge zu seiner Lieblingsstadt auf. Denn „für den Malblock gibt es in München eine unerschöpfliche Anzahl an Motiven.“

 

Neben den Glanzlichtern der Innenstadt warten auch die einzelnen Stadtteile mit interessanten Überraschungen auf, die zur Darstellung auf dem Aquarellpapier verleiten. So kann zum Beispiel der Stadtteil Laim mit dem Vermächtnis von Theodor Fischer ebenfalls brillieren, auch wenn Schwabing und andere Stadtteile ohnehin faszinieren.

Bei weniger beachteten Szenen und versteckten Ecken entdeckt Burianek immer wieder einen gewissen Charme und versucht dann, dies auf das Blatt zu bringen. Die einzelnen Motive sind manchmal mit feinen Linien vorgezeichnet, die erkennbar bleiben. Darüber wird das Aquarell gesetzt.


SCHAU HER!

 

Ausstellungsdauer: 27.6.2021 - 1.8.2021

 

Eintritt frei! Es wird um die Beachtung der Standards zur Eindämmung des Coronavirus gebeten.

 

Spenden willkommen unter „Schau“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

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Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: werkschau2021@gmx.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73-75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: SCHAU HER!

von Studierenden der LMU

im Rahmen der Sommervernissage auf dem ganzen Gelände der Mohr-Villa

 

Sonntag, 27. Juni 2021, 15 - 18 Uhr

Villa EG und Dach

 

Münchner Student!nnen beleuchten die vermeintlich trivialen Aspekte des Lebens

Die Flut an gesellschaftlichen, politischen und sozialen Themen, die einer genaueren Auseinandersetzung bedürfen, ist scheinbar grenzenlos. Wir sind täglich gefordert, bestimmte Beschäftigungsbereiche auszuwählen - und andere auszusieben. Übrig bleibt ein reduzierter, persönlicher Interessenradius der Dinge, die man selbst für wichtig erachtet.

 

„Schau her!“ will omnipräsenten Gegenständen der menschlichen Lebenswelt eine Bühne schenken, die in der Schnelllebigkeit des Alltags oft aus dem Fokus verschwinden. Im künstlerischen Scheinwerferlicht eröffnen die Werke Einblicke in innere Gefühlswelten, gesellschaftliche Tabus, aber auch scheinbar triviale Momente. Dabei entstehen Werke von großformatiger Malerei, Fotografie, Collage, Mixed Media bis hin zu Skulptur und Plastik.


Impressionen der Ausstellung
perpektive 2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 48.9 MB

Ausstellungsdauer: 27.6.2021 - 1.8.2021

Eintritt frei!

 

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AUSSTELLUNG: PERSPEKTIVE

im Rahmen der Sommervernissage auf dem ganzen Gelände der Mohr-Villa

 

Sonntag, 27. Juni 2021, 15 - 18 Uhr

Kunstwerkstatt und Musikraum

 

„Perspektive“ spiegelt einen Querschnitt der Werke wider, die in einem Jahr kreativen Schaffens in der Kunstwerkstatt der Mohr-Villa entstanden sind.

 

So vielfältig das Kursangebot der Kunstwerkstatt ist, so vielfältig zeigt sich auch die Ausstellung: Kursteilnehmer!nnen präsentieren Bilder in Öl-, Aquarell- und Acryltechnik auf Leinwand und Papier sowie Werke aus Ton und Holz. Die Aussteller!nnen sind unterschiedlichen Alters und stammen aus München und anderen Teilen der Welt.

 

In der Mohr-Villa Kunstwerkstatt bieten Kunstschaffende aus verschiedensten kreativen Richtungen in regelmäßigen Abständen Kurse und Workshops an. Diese konnten aufgrund der Corona Krise nur vereinzelt oder gar nicht stattfinden. Doch die Kunstwerkstatt kennt keine Resignation – und deswegen wird es trotz diesen besonderen Zeiten eine „Perspektive“ Ausstellung geben.

 


MEILENSTEINE DER PROKRASTINATION

 

Ausstellungsdauer: 6.5.2021 - 20.6.2021

 

Eintritt frei! Es wird um die Beachtung der Standards zur Eindämmung des Coronavirus gebeten.

 

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IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

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Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: Bernd Rodenhausen, 

berndrodenhausen@gmx.de

 

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: MEILENSTEINE DER PROKRASTINATION

Von Bernd Rodenhausen

 

Öffnung:

Donnerstag, 20. Mai 2021, 18 - 21 Uhr

Gewölbesaal oder virtuell

 

"Meine Gemälde sind Comics und meine Comics sind Gemälde."

 

Rodenhausens Jahre als Cartoonist und ein grafisches Studium lassen sich stets ausmachen, doch auch sein Studium der Freien Malerei und die Erfahrungen als Bühnenmaler und -plastiker haben großen Einfluß auf seine Werke.

 

So spürt man immer etwas Hybridhaftes beim Betrachten der Arbeiten, denen Architekturen aus Figuren, Apparaten, Gebäuden und Landschaften, Wälder und Berge als Repertoire dienen. Jedoch ist hier nichts nur gegenständlich, nichts nur Abstraktion, nichts todernst, nichts aber auch nur ironisch.

 

So auch: "Prokrastination: Das Verschieben, Aufschieben von anstehenden Tätigkeiten, das Vorziehen lapidarer Beschäftigungen vor wichtigen Aufgaben." Aber wie uns Meister Eckhard lehrt: "Wer aber nun einen wahrhaftigen Menschen, der aus seinem eigenen Grunde wirkt, fragte : `Warum wirkst Du Deine Werke?‘ , sollte er recht antworten, er spräche nichts anderes als: `Ich wirke darum, dass ich wirke.`"


THE INNER LIGHT

 

Ausstellungsdauer: 6.5.2021 - 20.6.2021

 

Eintritt frei! Es wird um die Beachtung der Standards zur Eindämmung des Coronavirus gebeten.

 

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IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

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Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: Eva Huber, design@evafoto.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: THE INNER LIGHT

Fotoausstellung von Eva Huber

 

Öffnung:

Donnerstag, 20. Mai 2021, 17-20 Uhr

Kaminzimmer

 

Mit der Fotoausstellung „The Inner Light“ präsentiert Eva Huber die tiefgehenden Eindrücke der heiligen Orte Indiens in München und bringt das wärmende Licht Indiens in die Mohr-Villa und somit einen Hauch der Atmosphäre Indiens nach Deutschland.

 

Indien ist ein besonderer Ort für Menschen mit spirituellen Zielen. Neben den augenscheinlichen Eindrücken wie die entsagten Sadhus, die zahlreichen Tempel, die farbenfrohen Saris und die heiligen Badestellen sind es aber vor allem die inneren Eindrücke, die spürbare und alltäglich gelebte Gottesliebe des Bhakti-Yoga, die Eva Huber immer wieder auf ihre Pilgerreisen nach Indien gezogen haben. Als professionelle Fotografin hat sie diese Eindrücke immer auch fotografisch festgehalten und dieses innere Licht sichtbar gemacht.

 

Eva Huber ist auch Mitglied des Vereins „Braj Care“, der in Indien mittellose Witwen und Sadhus mit medizinischer Versorgung, Decken und warmen Essen unterstützt sowie Schulen für benachteiligte Kinder unterhält. Einige der Witwen werden in der Ausstellung vorgestellt.


DIE 100 SPRACHEN DER KIEFERNZWERGERL

 

Ausstellungsdauer: 6.5.2021 - 20.6.2021

 

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Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: Kindergarten Kiefernzwergerl, info@kiefernzwergerl.org

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: DIE 100 SPRACHEN DER KIEFERNZWERGERL

Ausstellung des Kindergartens "Kiefernzwergerl"

 

Erste Öffnung:

Ab Freitag, 20. Mai 2021 in der Mediathek

Virtuell

 

“Hundert Sprachen hat das Kind”, so Loris Malaguzzi, Gestalter der weltberühmten Reggio-Pädagogik in Italien. Wir, der Kindergarten Kiefernzwergerl e.V., möchten der Sprache unserer 16 Kinder in Form einer Ausstellung ihrer Werke in der Mohr-Villa Ausdruck verleihen. In unserem Kindergarten wird gemalt und gewerkelt, gebaut und konstruiert, gesungen und getanzt, gereimt und gerappt. Unser Material ist die Sprache, der Ton, das Papier, die Farbe, das Lego, Alltagsgegenstände, das Licht, der Schatten und das Holz. Kommt und seht was wir den ganzen Tag treiben in unserem Kindergarten.

 

Loris Malaguzzi, der die Pädagogik in Reggio Emilia prägte, beschrieb das Schaffen der jungen Menschen prägnant als die “100 Sprachen der Kinder”: Kinder drücken ihre Erfahrungen, ihre Erlebniswelt in vielfältiger Weise aus. Wir möchten mit dieser Ausstellung diese Arbeit der Kinder würdigen.

 

Die Ausstellung ist leider aufgrund der Pandemie für Eltern und Verwandte unserer Kiefernzwergerl vorbehalten. Sie können die Werke jedoch auf der Website der Mohr-Villa www.mohr-villa.de ansehen.


Ausstellungstafeln
Schwegerle gesamt.pdf
Adobe Acrobat Dokument 11.1 MB

HANS SCHWEGERLE (1882-1950) - EIN KÜNSTLERLEBEN IN FREIMANN

 

Ausstellungsdauer: 6.5.2021 - 20.6.2021

 

Eintritt frei! Es wird um die Beachtung der Standards zur Eindämmung des Coronavirus gebeten.

 

Spenden willkommen unter „Schwegerle“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

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Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: Stadtteilarchiv Freimann,

archiv.mohr-villa@gmx.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:

HANS SCHWEGERLE (1882-1950) - EIN KÜNSTLERLEBEN IN FREIMANN

Eine Ausstellung des Mohr-Villa Stadtteilarchiv Freimann

 

 

Öffnung:

Donnerstag, 20. Mai 2021, 17-20 Uhr

Villa EG

 

Vor 70 Jahren ist in Freimann das Leben eines Künstlers zu Ende gegangen, dessen Werke an vielen Orten erhalten sind, dessen Namen jedoch kaum mehr jemand kennt. Bereits in jungen Jahren erfolgreich und mit vielen Preisen ausgezeichnet, hat sich der vielseitige Künstler Hans Schwegerle als einer der ersten Siedler in der neu entstehenden Gartenstadt Altfreimann niedergelassen und hier 40 Jahre bis zu seinem Tod 1950 gelebt und gearbeitet.

 

Geboren und aufgewachsen in Lübeck, kam er 1900 zum Studium an der Kunstakademie nach München, wo sich schnell seine besondere Begabung zum Bildhauer zeigte. Er studierte u.a. bei Wilhelm von Rümann und Adolf von Hildebrand und machte sich bald mit einer eigenen Bildhauerschule selbstständig.

 

Ein Schwerpunkt seines Schaffens war immer das Porträt. Er porträtierte Familienmitglieder und Freunde, aber auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie Thomas Mann, Stefan George und Rudolf Steiner, auch Luther und Goethe.

 

Besonders bekannt wurden seine vielen Medaillen und Plaketten, die er zu den verschiedensten Anlässen gestaltete. Das Stadtteilarchiv Freimann erinnert an diesen fast vergessenen Künstler mit einer Ausstellung über sein Leben und Werk.


1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND - SPURENSUCHE IN FREIMANN

 

Ausstellungsdauer: 6.5.2021 - 20.6.2021

 

Eintritt frei! Es wird um die Beachtung der Standards zur Eindämmung des Coronavirus gebeten.

 

Spenden willkommen unter „Spurensuche“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

Spenden für Künstler!nnen und an die Mohr-Villa sind jetzt auch via PayPal möglich: Hier spenden.

 

Anmeldung für Besuche:

Mohr-Villa, T 089 324 32 64,

treffpunkt@mohr-villa.de

 

Info: Erinnerungsort Badehaus, 

info@erinnerungsort-badehaus.de

 

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG UND VORTRAG:

1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND - SPURENSUCHE IN FREIMANN

Wanderausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald"

Mit freundlicher Unterstützung des

Bezirksausschuss 12.

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 6. Mai 2021, 18 Uhr

Mohr-Villa Park

 

Live-Vortrag:

Donnerstag, 10. Juni, 19 Uhr

Mohr-Villa Park und im Livestream,

ohne Testpflicht

Anmeldung: Vorort oder über treffpunkt@mohr-villa.de

 

 

 

Im Rahmen des Projekts „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland - Spurensuche in Freimann" wird die Wanderausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald" Pandemieregeln-konform im Park der Mohr-Villa ausgestellt.

 

Das Projekt zeigt weitgehend unbekannte Fotografien aus Privatbesitz und aus internationalen Archiven. Dabei geben die historischen Bilddokumente einen berührenden Einblick in die Geschichte einer lange vergessener jüdischer Nachkriegskindheit in Bayern.

 

Im Zuge des Jubiläums-Projekts wird außerdem am Donnerstag, den 10. Juni 2021, 19 Uhr der Vortrag "Jüdisches Leben nach 1945 in Bayern - Spurensuche in Freimann" stattfinden. In diesem Vortrag wird Emanuel Rüff die Thematik der Ausstellung aufgreifen und einen Bogen zu den Nachkriegslagern der „Displaced Persons“ in München-Freimann spannen.

 

Ein Mohr-Villa Projekt in Kooperation mit dem Erinnerungsort BADEHAUS in Wolfratshausen-Waldram.

 

Die Kinder vom Lager Föhrenwald

Es ist die Geschichte jüdischer Kinder, die den Holocaust überlebt haben und nach dem Zweiten Weltkrieg in Föhrenwald, einem Lager für „Displaced Persons“ (durch den Krieg heimatlos gewordene Menschen) aufgewachsen sind.

 

Aus Föhrenwald wurde Waldram

1957 verlassen die letzten jüdischen Familien das Lager, das 1939 einmal als nationalsozialistische Mustersiedlung für (Zwangs)Arbeiter!nnen der nahe gelegenen Munitionsfabriken gebaut worden war. In die Häuser ziehen nun meist katholische, kinderreiche Heimatvertriebene ein. Föhrenwald wird in Waldram umbenannt und ist bis heute ein Ortsteil von Wolfratshausen.

 

Der Bogen zu Freimann

Die amerikanische Militärregierung richtete in Freimann das Displaced Persons-Lager Neu-Freimann ein, dazu wurde ein Teil der Freimanner Siedlung Kaltherberg beschlagnahmt. Zusätzlich gab es ein Durchgangslager in der ehemaligen Funkkaserne. In den Lagern lebten bis zu 5000 entwurzelte Menschen. Emanuel Rüff referiert auch zu diesem Teil der Freimanner Geschichte.


Ausstellungsdauer: 19.3.2021 - 2.5.2021

 

Info: www.schwabingerkunstkabinett.de,

info@schwabingerkunstkabinett.de,

T 089 348392

AUSSTELLUNG: REQUIEM FÜR SCHWABING

Bilder von Brosi Ambros

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 18. März, 18-21 Uhr

Villa EG und Gewölbesaal oder virtuell, je nach Lockdown-Lage.

 

Das Schwabing der frühen 60er Jahre ist der Hintergrund, vor dem Brosi Ambros seine Bildwelt zu entwickeln begann. Das war die Zeit, als für ihn Schwabing noch Schwabing war, das er heute oft nur noch als Karikatur erkennen kann.

 

In den Schwabing-Bildern von Brosi Ambros geht es nicht um Stadtmalerei. Sein Thema ist der Mensch und dessen Beziehung zum Mitmenschen. Schwabing ist für ihn ein Schmelztiegel, der es erlaubt, auf engstem Raum das Miteinander und die Konfrontation der unterschiedlichsten Temperamente, Gesellschaftsschichten, Nationalitäten und Altersgruppen zu studieren. Da Schwabing, seit es besteht, die seltsamsten Vögel aus allen Himmelsrichtungen magnetisch anzieht, muss es für jede*n Künstler*in zur idealen Bühne des Welttheaters, der Comédie humaine werden.

 

Der seit über 50 Jahren in München-Schwabing lebende Maler wurde in der ehemaligen

 

Tschechoslowakei geboren. Er studierte Malerei an den Kunstakademien München, Wien und Chicago.


Ausstellungsdauer: 19.3.2021 - 2.5.2021

 

Info: Bärbel Köppl-The Losen,

koeppl-augen@t-online.de

AUSSTELLUNG: IMPRESSIONEN

Ausstellung von Bärbel Köppl-The Losen

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 18. März, 18-21 Uhr

Kaminzimmer und virtuell

 

Ihre Erfahrung im genauen Beobachten hilft Bärbel Köppl-The Losen dabei, das Gesehene in ihrer Kunst umzusetzen.

Nach 40-jähriger Tätigkeit als Augenärztin wechselte die Münchnerin 2010 ins Metier des Zeichnens und Aquarellierens. Denn obwohl sie seit ihrer Jugend für die Kunst brannte, konnte sie sich erst nach Abgabe der Augenarztpraxis für das Zeichnen, dann Aquarellieren die Zeit nehmen und in die Technik hineinwachsen.

 

Als einst passionierte Seglerin arbeitet sie gerne mit Wasser- und Meermotiven, was auch durch Malreisen ans Mittelmeer belebt wurde. Eine Neuentdeckung ist für sie das Porträtmalen, das ihr ein neues faszinierendes Gebiet eröffnet hat.


SINNLICHE OBERFLÄCHEN DER NATUR

 

Ausstellungsdauer: 5.2.2021 - 14.3.2021

 

Info: Natalia Žurakowska, T 0179 7081062,

art-zurakowska.de

Virtuell

 

AUSSTELLUNG: SINNLICHE OBERFLÄCHEN DER NATUR

Natalia Žurakowska

 

Ab Donnerstag, 4. Februar 2021 abrufbar in der Mohr-Villa Mediathek

 

In den Werken von Natalia Žurakowska (Malerei und Grafik) spielen graphische Rhythmen von Licht und Schatten mit Textur und Linie und verdichten sich zu vielfältigem Tanz. Es entsteht eine andere Realität, realistischer als gewöhnlich, verschärft, ergänzt und erleuchtet durch das Auge der Künstlerin. Die Texturen der Natur, wie Flüssiges, Raues, Wuscheliges oder Glattes werden zu sinnlichen Sprachen. Das Märchenhafte in manchen Bildern kommt aus ihrer vieljährigen Erfahrung mit Kinderbuchillustration.

 

„In dieser Ausstellung möchte ich die Räumlichkeiten nutzen, um die vier Elemente Wasser, Luft, Feuer und Erde mit verschiedenen Techniken darzustellen. Ich lasse mich von meiner Umgebung inspirieren… besonders durch die Texturen, die in der Natur vorkommen - wie das Spiel des Wassers oder die Rinde der Bäume. Dadurch entsteht eine eigene Realität, die durch die Augen des Künstlerin erleuchtet.

 

Besonders das Element Wasser fasziniert mich. Es ist eine zeichnerische Herausforderung, die sich durch die Vielfachheit der Eigenschaften und Zustände zeigt. Ich bin eine forschende Künstlerin. Realistisches und Abstraktes, Lustiges und Ernstes, mit Öl oder Acryl, Aquarell oder Tusche, Bleistift oder Kreide – all dies interessiert und fasziniert mich.“

Die Künstlerin präsentiert halbabstrakte Acryl-Bilder mit Pouring-Technik, Malerei gemischter Techniken, realistische Malerei und Grafik-Bilder.

 

Über die Künstlerin:

Natalia Žurakowska absolvierte das Studium der Bühnendekoration, Graphik und Malerei an der Kunstakademie in Kiew, Ukraine. Sie spezialisierte sich auf ukrainische Volksmalerei und dekorative Kunst und gestaltet Kinderbuchillustrationen für Verlage in der Ukraine, Deutschland, Österreich und Russland. Die Künstlerin ist in Russland geboren, in der Ukraine aufgewachsen und lebt seit 1992 in München, Deutschland.


LES MUETTES

 

Ausstellungsdauer: 5.2.2021 - 14.3.2021

 

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Info: Hanna Strahl, T 08142 284559,

einzigart-olching.de

 

 

Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

Virtuell

 

AUSSTELLUNG: LES MUETTES

Hanna Strahl

 

Eröffnung:

Ab Donnerstag, 4. Februar 2021 abrufbar in der Mohr-Villa Mediathek

 

Der Titel der Ausstellung „Les Muettes“ übersetzt aus dem Französischen bedeutet: „die Stummen, Sprachlosen, Frauen ohne Stimme“. In der Ausstellung von Hanna Strahl geht es um Frauen und Kinder, die ein besonderes Schicksal haben...

 

„Im Laufe meiner malerischen Entwicklung hat sich mein Interesse am Menschen immer mehr durchgesetzt. In dieser Portrait- und Figurenserie, an der ich bereits seit 3 Jahren arbeite, geht es hauptsächlich um Frauen und Kinder, die sich stumm mit ihrem Schicksal abgefunden haben oder sich abfinden müssen. Es geht auch um Frauen, die ihr Schicksal hinnehmen und nicht den Mut haben, sich zu öffnen. Sie stehen teilweise im gesellschaftlichen Abseits, und sie haben keine Stimme mehr. Sie sind mutlos und sprachlos geworden. Sie stammen aus unterschiedlichen Nationen und sind unterschiedlicher Herkunft. Sie wollen den Blick des Betrachters auf sich ziehen, sollen berühren und nachdenklich machen. Dies ist meine Intention.“


FRAUEN*

 

Ausstellungsdauer: 5.2.2021 - 14.3.2021

 

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IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

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Info: Bettina Mechtersheimer, T 0175 4591747

 

Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

Virtuell

 

AUSSTELLUNG: FRAUEN*

Vom Gestaltungszweig der Montessori Fachoberschule

 

Ab Donnerstag, 4. Februar 2021 abrufbar in der Mohr-Villa Mediathek

 

(Die Schreibweise mit dem Gendersternchen bedeutet, dass alle Menschen mit eingeschlossen sind, die sich als Frauen fühlen, ganz gleich, welches biologische Geschlecht sie haben.)

 

Was bedeutet es eine Frau zu sein? Wie fühlt es sich an? Welche Rollenbilder und Klischees sind gesellschaftlich tradiert?

Die Schüler*innen des Gestaltungszweigs der Montessori Fachoberschule Freimann arbeiten für die Ausstellung zum Weltfrauentag mit unterschiedlichen Medien zum Thema weibliche Identität und geschlechtsspezifische  Rollenbilder.

So sind bereits Gemälde, Schriftzüge und Collagen zum Thema entstanden.

 

Die Schüler*innen aus der 13ten Klasse kopieren Werke berühmter Künstler*nnen aus der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und erläutern mit einem Text den Genderbezug: Wieso waren es hauptsächlich männliche Künstler, die in die Kunstgeschichte eingegangen sind? Welches Verhältnis zu Frauen hatten sie? Wie haben sich die Rollen seither verändert? Wie wurden Frauen in diesen Epochen dargestellt? Wie stellten sie sich selbst dar?...

 

Die 12ten Klassen entwickeln Logos für die Ausstellung, designen Schriftzüge für Statement T-Shirts, Sticker und Collagen. Auch mit den Medien Film und Fotografie erarbeiten einzelne Schüler*innen die Grenzen zwischen den Geschlechtern in einer Projektarbeit.


OPEN-AIR MOHNBLUMEN-INSTALLATION:

 

Ausstellungsdauer: 27.1.2021 - 31.3.2021

 

Spenden willkommen unter „Mohnblumen“ an das Konto: Mohr-Villa Freimann e.V.

IBAN DE21 7019 0000 0007 6060 28

 

Spenden für Künstler!nnen und an die Mohr-Villa sind jetzt auch via PayPal möglich: Hier spenden.

 

Info: Badehaus, T 08171 2572502

info@erinnerungsort-badehaus.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6),

#NIEMALSWIEDER

 

OPEN-AIR MOHNBLUMEN-INSTALLATION:

Ein Zeichen setzen zum Holocaust Gedenktag mit dem Erinnerunsort Badehaus

Von Walter Kuhn

 

 

 

Open-Air Ausstellung:

27. Januar 2021 bis 31. März 2021

 

 

Zum 27. Januar möchten wir gemeinsam ein Zeichen setzen - zur Erinnerung an das Geschehen des historischen Tages 1945, an dem die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenkt wird. Das K.L. Auschwitz-Birkenau war das größte Vernichtungslager zur Zeit des Nationalsozialismus. Gemeinsam wollen wir uns an diesem Tag an den Holocaust, und damit an die Ermordung von 6 Millionen Juden mahnend erinnern.

 

Die Mohr-Villa, gemeinsam mit dem Erinnerungsort Badehaus, erinnert mit den Mohnblumen von Walter Kuhn an die Bedeutung der Bewahrung des Friedens.

 

Der Aktionskünstler Walter Kuhn hatte 2018 auf dem Münchner Königsplatz ein Meer aus 3000 Mohnblumen als Mahnmal für den Frieden errichtet, das große Aufmerksamkeit erregte. Das Kunst- und Friedensprojekt geht seither regional und international weiter.

 

Walter Kuhn geht mit seiner Aktion bewusst über das Gedenken an gefallene Soldaten hinaus und erinnert auch an die zivilen Opfer aller Kriege bis in die Gegenwart. In vielen englischsprachigen Ländern wird der blutrote Klatschmohn am Poppy Remembrance Day zur Erinnerung an die Opfer der Kriege millionenfach getragen. Der Künstler verbindet dieses Symbol auch mit der Bitte um Verzeihung und Versöhnung für das, was Deutsche an Leid und Zerstörung in der Vergangenheit zu verantworten haben.

 

Daran angelehnt werden wir, als Mohr-Villa zehn Mohnblumen aufstellen. Die Blumen gelten als zentrales Symbol des Gedenkens. Auch das Badehaus installiert 200 Mohnblumen, unter denen 50 von uns zu ihrem Erinnerungsort wandern, um die Symbolik der Mohnblumen möglichst weit zu verbreiten.

 

„Ab dem 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, werden „Mahnblumen“ auch rund um den Erinnerungsort Badehaus wachsen. Diese Kunstinstallation, die frei zugänglich ist, soll über die Museumsmauern hinaus ein sichtbares Zeichen der Erinnerung an die Gräueltaten des NS-Regimes sein und einen Appell für den Frieden symbolisieren.“

Die Kunstaktion wird am 8. Mai im Badehaus beendet und in der Mohr-Villa ein weiteres Mal installiert. Denn dies ist jener denkwürdiger Tag, an dem der Zweite Weltkrieg sein Ende fand.

Am 9. Mai besteht, ausgehend vom Erinnerungsort Badehaus, die Gelegenheit, die Patenschaft für eine Mohnblume zu übernehmen und die Friedensbotschaft weiterzugeben, indem man sie in der eigenen Umgebung aufstellt.