MOHR-VILLA FREIMANN Kulturzentrum im Stadtteil

Mohr-Villa Freimann Kulturzentrum

ZEITUNG

Interesse an unserem Newsletter? Hier anmelden!

THEATER GRENZENLOS

HANS SCHWEGERLE (1882-1950) - EIN KÜNSTLERLEBEN IN FREIMANN

 

Ausstellungsdauer: 6.11.2020 - 29.11.2020

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Anmeldung für Besuche:

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel.: 089 324 32 64

 

 

Eintritt frei, Spenden willkommen

Info: Stadtteilarchiv Freimann,

archiv.mohr-villa@gmx.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6), www.stadtteilarchiv-freimann.de

Verschoben auf 2021

 

AUSSTELLUNG:

HANS SCHWEGERLE (1882-1950) - EIN KÜNSTLERLEBEN IN FREIMANN

Eine Ausstellung des Mohr-Villa Stadtteilarchiv Freimann

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 5. November, ab 19 Uhr

Villa EG

 

Vor 70 Jahren ist in Freimann das Leben eines Künstlers zu Ende gegangen, dessen Werke an vielen Orten erhalten sind, dessen Namen jedoch kaum mehr jemand kennt. Bereits in jungen Jahren erfolgreich und mit vielen Preisen ausgezeichnet, hat sich der vielseitige Künstler Hans Schwegerle als einer der ersten Siedler in der neu entstehenden Gartenstadt Altfreimann niedergelassen und hier 40 Jahre bis zu seinem Tod 1950 gelebt und gearbeitet.

 

Geboren und aufgewachsen in Lübeck, kam er 1900 zum Studium an der Kunstakademie nach München, wo sich schnell seine besondere Begabung zum Bildhauer zeigte. Er studierte u.a. bei Wilhelm von Rümann und Adolf von Hildebrand und machte sich bald mit einer eigenen Bildhauerschule selbstständig.

 

Ein Schwerpunkt seines Schaffens war immer das Porträt. Er porträtierte Familienmitglieder und Freunde, aber auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie Thomas Mann, Stefan George und Rudolf Steiner, auch Luther und Goethe.

 

Daneben war er auch mit grafischen Arbeiten erfolgreich, entwarf Plakate, Prospekte, Buch- und Zeitschriftenillustrationen. Er arbeitete mit verschiedenen Materialien wie Porzellan, Terrakotta, Stein und Bronze.

 

Besonders bekannt wurden seine vielen Medaillen und Plaketten, die er zu den verschiedensten Anlässen gestaltete. Das Stadtteilarchiv Freimann erinnert an diesen fast vergessenen Künstler mit einer Ausstellung über sein Leben und Werk. Im Rahmen der Ausstellung wird es auch Gelegenheit zum Besuch des Atelierhauses Schwegerles in Freimann geben.


LICHTBLICKE- VIBRATIONEN UND FREQUENZEN

 

Ausstellungsdauer: 6.11.2020 - 29.11.2020

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Anmeldung für Besuche:

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel.: 089 324 32 64

 

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Radmila Curcic, curcic.radmila@gmail.com

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

Virtuell

 

AUSSTELLUNG: LICHTBLICKE- VIBRATIONEN UND FREQUENZEN

Von Radmila Curcic

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 5. November, ab 19 Uhr

Gewölbesaal

 

Die Betrachter!nnen erwarten strahlende und farbgewaltige Arbeiten. Eine Serie glühender,

wärmender Bilder in Öl auf Leinwand, meist in Hoch-und Großformat.

 

Die Künstlerin Radmila Curcic malt gegenstandslos, abstrakt, und ist auf Wesentliches reduziert. Herzblut, Energie, Leuchten, Wärme, Vergänglichkeit - das Geistige der Kunst sind die Themen, die sie bewegen. Die Leinwände dienen ihr als Hintergrund, die unter Einsatz malerischer Werkzeuge und Farben gefüllt werden.

Sie interessiert sich sowohl für die Farbe als purer Baustoff des Gemäldes, als auch für ihren emotionalen Reiz. Das bedeutet, wie man mittels Farbe die Gefühle und Emotionen ausdrücken und hervorrufen kann. Sie recherchiert die warmen Farben im Zusammenstoß mit ihren Gegensatz- Kontrast- und Kaltfarben und dem Licht und Schatten, die sie erzeugen. Die Wirkung der Vibrationen und Frequenzen auf den Betrachter sind dabei von großer Bedeutung. Die Künstlerin nutzt verschiedene Techniken, die Farbe aufzutragen z.B. Pinsel, Spachtel, Finger, Kreide - dickflüssig und lasiert. Schicht für Schicht werden Farben zum Glühen und Leuchten gebracht, um ihnen besonders viel Ausdruck zu verleihen.

 

Die Künstlerin

 

Die Künstlerin Radmila Curcic lebt und wirkt seit 2013 in Deutschland. Die gebürtige Serbin schloss ihr Studium Kunstgeschichte an der Universität Belgrad ab; ihren Diplomabschluss für Kunstmalerei und Kunstlehrerin machte sie 2006 an der Kunstakademie in Novi Sad.

Außerdem ist sie seit 2016 bei dem BBK Ingolstadt Obb Nord und seit 2019 in München und Oberbayern e.V. Mitglied.


DER ROTE FADEN - SINNBILD FÜR ORIENTIERUNG?

 

Ausstellungsdauer: 09.10.2020 - 1.11.2020

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Anmeldung für Besuche:

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel.: 089 324 32 64

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Ellen Kettelake-Sick, info@ellensick.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: DER ROTE FADEN - SINNBILD FÜR ORIENTIERUNG?

Von Ellen Kettelake-Sick

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 08. Oktober, ab 19 Uhr

Gewölbesaal

 

Was passiert, wenn der rote Faden reißt, sich verliert, anknüpft und sich verbindet, ein Netz webt, sich entwickelt und doch schließlich am seidenen Faden hängt?

 

Die Künstlerin Ellen Kettelake-Sick nimmt uns mit auf eine inspirierende, spannende Reise entlang Ihres roten Fadens. Wir tauchen ein in die unterschiedlichsten künstlerischen Werke, die doch alle eines verbindet – der Faden. Der Faden steht kulturübergreifend für das menschliche Schicksal. Aus dem „Schicksalsfaden“ wird das Leben jeder einzelnen Person gewebt. Und so wirken die von Ellen Kettelake-Sick gemalten Spulen, Spindeln und Garnrollen berührend menschlich. Die Kombination aus realistischer Malerei und die Einbindung „echter“ Materialien in Form von Wolle und feinsten Garnen verleiht den Werken einen surrealen Charakter.

 

Für die musikalische Begleitung bei der ersten Öffnung sorgt Andre Kuhmann, der am Institut für Musik Gesang studiert hat.

 

Die Künstlerin

Ellen Kettelake-Sick, studierte an der FH in Aachen Objekt – Design mit dem Schwerpunkt Bildhauerei bei Prof. Bier. Seit Ihrer Diplomarbeit setzt sie sich mit dem Thema: Der rote Faden auseinander. Sie lebt mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in München. Neben Ihren freien Arbeiten hat Sie sich spezialisiert auf das Thema „Corporate Art“.


DIE GESCHICHTE DER ACHT HÄNDE

 

Ausstellungsdauer: 09.10.2020 - 31.10.2020

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Anmeldung für Besuche:

treffpunkt@mohr-villa.de, Tel.: 089 324 32 64

 

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Veronika Spleiss, info@vergru-art.com

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:

DIE GESCHICHTE DER ACHT HÄNDE

Eine Gruppenausstellung mit Evgenia Huber, Irina Lupyna, Soussen und Veronika Spleiss

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 08. Oktober, ab 19 Uhr

Villa EG

 

Das verbindende Element der Künstlerinnen Evgenia Huber, Irina Lupyna, Soussen und Veronika Spleiss liegt in der Ergänzung durch ihre unterschiedlichen Lebenswegen, Techniken und künstlerischen Ausdrucksweisen.

Jede Künstlerin der Gruppe „Die Geschichte der acht Hände“ sucht und findet ihren eigenen Stil als auch Schaffensprozess und das - mit einem der wichtigsten Werkzeuge des Kunstschaffenden - mit den Händen.

 

Irina Lupyna widmet sich der Ausarbeitung des Stoffes und minutiös detaillierten schwarz-weiß Grafiken. Es sind Natur- und Stadtimpressionen zwischen Sanftheit und Kontrast, die die Künstlerin in ihrem Alltag beschäftigen.

Die Fotografin Evgenia Huber lässt den Betrachtenden ihrer durchdachten Momentaufnahmen in malerische abenteuerliche Welten von Freude, Sexappeal, aber auch Schmerz eintauchen. Verspieltheit und Tragik charakterisieren ihre Werke.

Soussen gibt dem Beobachtenden wortwörtlich die Möglichkeit ihre Kunstwerke aus unterschiedlichsten Materialien wie Beton mit den Händen zu fühlen. Die Hände sind somit nicht nur Schaffenswerkzeuge, sondern auch der Weg der Betrachtung. Soussens Werke werden in Form einer Videoinstallation vertreten sein.

Die Acrylgarbeiten von Veronika Spleiss zeichnen sich durch einen chaotischen und doch geordneten Detailreichtum im Zustand der Spannung aus. Ihre Werke leben von Extremen in gemaltem Schwarz und Weiß. So wie das Leben selbst, zeigen die Linien ständige Bewegung und Perspektivveränderung an.  


KONKRETE BILDER

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: www.alban-janson.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:  KONKRETE BILDER

Von Alban Janson

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Gewölbesaal

 

In der Ausstellung sind neue Bilder zu sehen, die fast alle innerhalb des letzten Jahres entstanden

sind. Was man auf den Bildern sieht, ist ungegenständlich. Dennoch wäre es nicht korrekt, sie abstrakt zu nennen. Sie sind keine Abstraktionen von etwas, das außerhalb ihrer selbst existiert. Ihre Aufgabe ist nicht, etwas darzustellen oder abstrahierend anzudeuten, indem sie etwa auf Menschen oder Dinge verweisen. Doch genauso wenig sollen sie abstrakte Begriffe verbildlichen. Somit sind die Bilder nicht abstrakt, sondern konkret. Ihre Aufgabe ist, eine ganz eigene Wirklichkeit zu bilden, nichts anderes als die konkrete Wirklichkeit von Formen, Farben und ihren Beziehungen. Das versuchen sie auf sehr unterschiedliche Art und Weise.

Die Technik ist Ölmalerei auf Leinwand oder auf Pappe. Die Formate reichen von kleinen bis zu mittelgroßen Bildern.

 

Der Künstler

Alban Janson, geboren 1948 in Mainz, hat Architektur in Darmstadt und Karlsruhe und Freie Kunst am Städel in Frankfurt am Main studiert. Seit 1982 ist er frei künstlerisch tätig (Malerei, Graphik, Skulptur, Film). Seit 1984 ist er freiberuflich tätig (Architektur und Stadtplanung), seit 1988 im gemeinsamen Büro mit Sophie Wolfrum. Von 1984 bis 2013 arbeitete er als Professor in Stuttgart (Gestaltungslehre) und Karlsruhe (Leiter des Instituts für Grundlagen der Gestaltung). Seit 2013 hat er ein Atelier in München.


AUG IN AUG

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: gwaletzki@web.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:  AUG IN AUG

Tierportraits im Mehrfarben-Hochdruck

Von Gudrun Waletzki

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Kaminzimmer

 

Tiere sind ein Lebensthema von Gudrun Waletzki. Und das in zweierlei Hinsicht: Als Diplombiologin und Journalistin betrachtet sie Tiere mit einem nüchternen Blick. Sie kennt ihre Bedürfnisse, beobachtet ihr Verhalten und analysiert ihre Wechselwirkung mit der Umwelt.

 

Als Künstlerin ändert sich ihr Blick: Sie sieht das einzelne Tier in der Masse, erkennt in ihm das Individuum, spürt seine Aura und seinen Charakter. In ihren Drucken verbindet sie diese beiden Blicke: Kunst trifft Kenntnis, Klarheit verschmilzt mit Kreativität. Dieser Doppelcharakter setzt sich auch in Waletzkis konkreter Arbeit fort.

 

In ihrer Kunst folgt die Farbe der Form. Das ist beim Linol- und Holzdruck durchaus wörtlich zu verstehen. Um mehrfarbig zu drucken, gibt es zwei Vorgehensweisen: Bei der Mehrplattentechnik schnitzt die Künstlerin für jede Farbe eine eigene Druckplatte.

 

Bei der "Technik der verlorenen Platte" bearbeitet die Künstlerin eine einzige Druckplatte. Sie schnitzt und druckt anschließend eine Farbe, schnitzt weiter und druckt die zweite und so weiter. Bei jedem Arbeitsschritt gehen Details der vorherigen Farben verloren. Am Ende des Prozesses ist die Platte regelrecht weggeschnitzt, eben "verloren". In ihrer Ausstellung "Aug in Aug – Tierporträts im Mehrfarben-Hochdruck" finden Besuchende Drucke beider Techniken.

 

Wissenschaft und Kunst verbinden sich in der Arbeit von Gudrun Waletzki nicht nur hinsichtlich ihres Blickes auf das Tier. Das Schnitzen und Drucken gleichen dem evolutionären Prozess: Aus einer begrenzten, einfachen Form entsteht Vielfalt – in diesem Fall farbliche Vielfalt.


DIE HAUT DES BAUMES, DIE WEITE UND DER ATEM

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Ludo Vici, ludo@ludo-vici.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: DIE HAUT DES BAUMES, DIE WEITE UND DER ATEM 

Fotodokumentation des Frühlings 2020

Von Ludo Vici

 

Erste Öffnung mit Klang und Licht im Park:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Ausstellung: 11. September bis 4. Oktober 2020

Musikraum

 

Für den Filmemacher, Regisseur und Schauspieler Ludo Vici hieß es diesen Frühling Stillstand. Also machte er sich auf eine fotografische Reise. Im Mittelpunkt seiner Ausstellung stehen die Bäume – im Gegensatz dazu die Stadt in Atemnot.

Seine Fotografien fangen ganz oben mit dem Himmel an und gehen über die Bäume bis in die Tiefen der U-Bahn.

 

Baumrinde

Das zentrale Motiv sind Bäume und im speziellen ihre Rinde. Die Rinde eines Baumes ist sichtbar gewordene stillstehende Zeit, aber nicht starr, sondern in ihrer Natur nach wie vor, wenn auch kaum wahrnehmbar, in Bewegung, strebend, sich ausgestaltend. In dieser Ausgestaltung nicht nur in Strukturen und Verwerfungen interessant, sondern vielmehr die gewachsene Erscheinung dessen, was der Künstler, vielleicht in Ermangelung eines besseren Begriffes, „Das Mysterium“ nennt.

 

Ein Himmel

Und darüber der Himmel. So klar, weit und transparent, wie er hier noch nie zu sehen war. Der Feinstaub der gnadenlosen Geschäftigkeit hatte sich gelegt und bot dem Licht endlich den Raum, sich in seinen Farben zu entfalten. Wir werden uns an viele unterschiedliche Dinge aus diesen Monaten erinnern, an all die Irritationen, die Befürchtungen, aber auch an die Momente einer neu entdeckten Gemeinsamkeit. Es ist der Himmel über uns allen.

 

Und darunter die Atemnot

Auch die Stadt hatte sich verändert. Unter den Straßen tummelten sich die Menschen in Masken, fremd, ungewohnt und unheimlich. Ein Bild der Atemnot. Während draußen die Natur zu Atem kommt und zur Betrachtung einlädt, offenbart sie sich auch in einem Virus, der die Atemwege erkranken lässt, den Atem nimmt.

 

Es ist eine Ausstellung der anderen Art. Das Publikum kann die Bilder nicht nur an Wänden betrachten, sondern sie am 10. September in einer inszenierten Atmosphäre im Mohr-Villa Park erleben können.Die Konzept-Ausstellung wird von Boris Ruge musikalisch begleitet. Die Kombination der drei Motive ist eine Art Echo auf die ersten Monate der Coronakrise im Frühling 2020. Ohne eine Wertung abzugeben, macht sie das Geheimnis der Natur und den Menschen als Teil dieser Natur zum Gegenstand der Betrachtung. Sie lädt ein zu Neugier, Aufmerksamkeit und Staunen.


FABELHAFTER REALISMUS

 

Ausstellungsdauer: 11.09.2020 - 4.10.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: Frank Meier,

management@kunst-frankmeier.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:

FABELHAFTER REALISMUS

Von Frank Meier

 

Erste Öffnung:

Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr

Villa EG

 

„Fabelhaft“ - so nennen wir zum einen etwas, das wir großartig, herrlich und fantastisch finden.

 

„Fabelhaft“ verweist zum anderen aber auch auf die Fabel. Sie bezeichnet eine Erzählung mit belehrender Absicht, in der vor allem Tiere menschliche Eigenschaften besitzen.

 

Tiere:  Der Künstler Frank Meier ist Tierliebhaber und malt vornehmlich Tiere in unterschiedlichsten Facetten in Acryl auf Leinwand. Er erzählt von Tieren, die sich irgendwie merkwürdig benehmen. Ein Elefant spielt Schach, eine Katze wickelt ein Wollknäuel aus Schlangenhaut auf, ein Kalb wird von Störchen gehütet, ein Eisbär schwimmt mit einem Maulschlüssel im Maul durch einen Schwarm Fische, etc. Eines aber haben alle Motive gemeinsam: die Darstellung der Tierwesen ist wirklichkeitsgetreu. Sie sind nicht abstrakt dargestellt, sondern realistisch, das führt uns zum Realismus:

 

Die Kunstform des Realismus möchte die gegenständliche Welt in Form der nachahmenden Darstellung so präsentieren, wie diese wirklich ist. Meier bleibt dabei aber nicht bei der Mimesis, bei der Nachahmung seiner Vorlage stehen, sondern er erweitert diesen Realismus, indem er ihn durch die Aktionen der Tier- bzw. Fabelwesen transzendiert.

 

Inhaltlich betrachtet lässt sich Meiers Werk jedoch dem Surrealismus zuordnen. Surrealismus heißt wörtlich „über dem Realismus“. Als Kunstrichtung richtet er sich gegen traditionelle Normen und propagiert eine andere, eine neuartige Sicht auf die Dinge. Surrealistisch deshalb, weil Meier eine neuartige Sicht auf die Tierwelt hat.


PERSPEKTIVE

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Die Ausstellung können Sie hier maskenfrei online besuchen. (Video bis 30.8.2020 verfügbar)

 

Virtueller Rundgang durch die Kunstwerkstatt.

 

Info: treffpunkt@mohr-villa.de,

T 089 324 32 64

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:  PERSPEKTIVE

 

AUSSTELLUNGSDAUER 5.7. - 23.7.2020

Villa EG und Gewölbesaal

--Virtuell--

 

„Perspektive“ spiegelt einen Querschnitt der Werke wider, die in einem Jahr kreativen Schaffens in der Kunstwerkstatt der Mohr-Villa entstanden sind. Schon zum elften Mal findet die Ausstellung statt.

 

So vielfältig das Kursangebot der Kunstwerkstatt ist, so vielfältig zeigt sich auch die Ausstellung: Kursteilnehmer!nnen präsentieren Bilder in Öl-, Aquarell- und Acryltechnik auf Leinwand und Papier sowie Werke aus Ton und Holz. Die Aussteller!nnen sind unterschiedlichen Alters und stammen aus München und anderen Teilen der Welt.

 

Ein Herzstück der Mohr-Villa

In der Mohr-Villa Kunstwerkstatt gibt es fast alles, was sich das Künstler!nnenherz wünschen kann: ein Kunstatelier, einen Drucker- und Kreativraum ausgestattet mit Tischen, Malwand, Staffeleien, Werkbänken mit Maschinen und Druckerpressen, einen Brennofenraum und einen Park für Malen im Freien.

 

Seit Betriebsbeginn der Mohr-Villa als Kulturzentrum im Jahr 1993 fanden immer wieder Kunstkurse auf dem Gelände statt. 2002 übernahm Elena Deidenbach (1952-2016) zunächst einzelne Kurse und entwickelte bald eine eigene Struktur von Kursangeboten, freie Nutzungsmöglichkeiten und besonderen Aktionen wie die gemeinsame Jahresausstellung "Perspektive". Die Projekte werden nach wie vor in ihrem Sinne weitergeführt.

 

Kunstschaffende aus verschiedensten kreativen Richtungen bieten in regelmäßigen Abständen Kurse und Workshops an. Unter anderem werden Holzbildhauerei-, Aquarell-, Druckgraphik-, Holzgraphik- und Keramikkurse gegeben. Beim Mal-Workshop „Mohr-Villa ist bunt“ haben Menschen mit und ohne Fluchterfahrung die Möglichkeit sich auf kreativer Ebene zu begegnen.

Wer sich frei gestalterisch ausprobieren möchte, kann in den offenen Ateliers am Montag, Dienstag und Donnerstag persönliche Interessen und Fähigkeiten ungezwungen erkunden. Beim offenen Atelier des Vereins Lebensmut e.V. haben Krebskranke und ihre Angehörigen die Möglichkeit, sich künstlerisch zu entfalten. Beim einmal im Monat stattfindenden Reparatur-Café kann man kaputte Haushaltsgegenstände unter fachlicher Anleitung selbst reparieren. Aktuelle Angebote in der Kunstwerkstatt können in unserer Programmzeitung eingesehen werden.


VON DER FRIEDLICHEN REVOLUTION ZUR DEUTSCHEN EINHEIT

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

*Bitte immer mit Anmeldung*


Info:  bundesstiftung-aufarbeitung.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:  VON DER FRIEDLICHEN REVOLUTION ZUR DEUTSCHEN EINHEIT

 

AUSSTELLUNGSDAUER: 4.6. - 23.7.2020

AUSSTELLUNGSZEITEN:

Do 4.6.2020, 16.00 - 19.30 Uhr

dienstags 13 - 16 Uhr

donnerstags 17-19.30 Uhr

 Kaminzimmer

 

Die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90, auf die „samtene“ Revolution und den Weg zur deutschen Einheit und soll zur Diskussion anregen.

 

Begleitend zum LMU-Filmseminar von Dr. Margit Riedel mit dem Schwerpunkt „Deutsch-deutsche Beziehungen anlässlich der Wiedervereinigung vor 30 Jahren“ ist die Poster-Ausstellung im Juni und Juli 2020 in der Mohr-Villa zu sehen.

Im virtuellen Filmseminar werden die Filme angesehen und dann zusammen diskutiert und für den möglichen Schuleinsatz aufbereitet.

 

Die Ausstellung erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen.

Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der deutschen Einheit.

 

Ihr Autor und Kurator ist der Berliner Historiker Dr. Ulrich Mählert, der Leiter der Abteilung Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

 


IM ZWIELICHT

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (In den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: johannes-green.de

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

 

KONZERT:

Zum Abschluss der Ausstellung am

Samstag, 27. Juni um 19.30 Uhr

plant Johannes Green gemeinsam mit dem Pianisten Markus Kreul ein Freilichtkonzert (bei schlechtem Wetter im Gewölbesaal) mit einer Auswahl der bebilderten Lieder.

Corona bedingt ist Anmeldung erforderlich unter: mail@johannes-green.de.

AUSSTELLUNG:  IM ZWIELICHT

Von Johannes Green

 

AUSSTELLUNGSDAUER: 4.6. - 27.6.2020

AUSSTELLUNGSZEITEN:

Do 4.6.2020, 16.00 - 19.30 Uhr

dienstags 13 - 16 Uhr

donnerstags 17-19.30 Uhr

Gewölbesaal

 

Johannes Green zeigt Fotografien, die auf einer Basis von Robert Schumanns Dichterliebe und dem Eichendorff-Liederkreis op.39, sowie den Seapictures von Edward Elgar entstehen. Den Künstler und Sänger begleiten diese Lieder zum Teil schon seit 20 Jahren - da bleibt es nicht aus, dass man die Distanz verliert. Aus dieser Nähe entstehen Bilder.


Johannes Green hat durch seinen Blick als Sänger und als Fotograf eine gewisse Subjektivität gegenüber dem lyrischen Ich. Was sieht, was empfindet mein lyrisches Ich eigentlich? Wie geht es ihm, was macht die Situation mit ihm? Wer ist er eigentlich? Diese Fragen beschäftigen den Künstler. Der Raum hinter Musik und Bild ist das Ziel: Das spüren, was mit der Begrifflichkeit von Sprache, insbesondere in Prosa, nicht zu vermitteln ist, wo auch der Anblick des realen Bild-Gegenstands nicht weiterführt, wo die Kunst und die Musik ihre eigene Realität und Aussagekraft haben.

Konzert
Zum Abschluss der Ausstellung plant Green gemeinsam mit dem Pianisten Markus Kreul ein Freilicht-Konzert mit einer Auswahl der bebilderten Lieder.

Der Pianist Markus Kreul, geboren in Bonn, studierte an den Musikhochschulen von Köln und München. Er verfolgt eine rege Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter in Europa.
Für seine "herausragenden künstlerischen Leistungen“ hat ihn das Deutsch-Italienischen Institut zum Ehrenmitglied ernannt. Die Süddeutsche Zeitung wählte Markus Kreul zum „Nachwuchsförderer 2013". Auf Initiative des Kölner Gürzenich-Orchesters ist er Klavier Dozent im Projekt „Master classes for Musicians in the Iraq" und wurde für seine Verdienste um den Tassilo-Preis nominiert.


GEGEN UNENDLICH

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung (in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)


*Bitte immer mit Anmeldung*

 

Eintritt frei, Spenden willkommen


Info: art@doris-heidenberger.de

www.doris-heidenberger.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:  GEGEN UNENDLICH

Von Doris Heidenberger

 

Ausstellungsdauer:  4.6. - 28.6.2020

Ausstellungszeiten:

Do 4.6.2020, 16.00 - 19.30 Uhr

dienstags 13 - 16 Uhr

donnerstags 17-19.30 Uhr

Villa EG

 

Die Münchner Künstlerin Doris Heidenberger zeigt in ihrer Ausstellung „Gegen unendlich“ abstrahierte Landschaften und Arbeiten, die von Licht, Wasser und Himmel, im weitesten Sinne Atmosphärischem geprägt sind und das feine Fließen von Lebensenergie widerspiegeln.
Es ist eine Suche nach einer gewissen Transzendenz, nach dem, was hinter den Dingen bzw. der oberflächlichen, vergänglichen Wahrnehmung steht.


Alltagseindrücke, wie die bayerische Voralpenlandschaft, das ganz besonderen Licht hier, oder das wilde Meer, wie zum Beispiel die raue Nordsee, bilden oftmals den Ausgangspunkt. Impression wird Expression und verdichtet sich zu mal mehr, mal weniger abstrakten Bildern. Dabei ist es der Künstlerin immer wieder ein Anliegen, den Fluss der Lebensenergie in den Bildern zum Klingen zu bringen – ein Thema, das u. a. auch in der chinesischen Malerei eine große Rolle spielt.
Die Reduktion bzw. gewollte „Unperfektheit“ lässt Raum für Interpretationen seitens des Betrachters. Ein Bild soll beim Betrachtenden etwas zum Schwingen bringen, die Abstraktion zum Eintauchen in ein Bild einladen, um das Wahrgenommene mit Eigenem zu beleben.

Die Künstlerin
Doris Heidenberger kommt aus einer künstlerischen Familie und malt und zeichnet seit ihrer Jugend an. Sie absolvierte ihr Studium der Kommunikationswissenschaften, Sinologie und Informatik.
Die Künstlerin ist als Patentübersetzerin und Journalistin in München tätig.
Seit 2007 arbeitet Doris Heidenberger in Acryl, mit Pigmenten, Sanden, Kreiden etc. auf Leinwand und vertiefte ihre Ausbildung an verschiedenen Kunstakademien.


ZUSAMMEN

 

Ausstellungsdauer: 3.4. - 2.5.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

Eintritt frei.


Info: Kalina Gradeva, www.kalinagradeva.com

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

WEGEN CORONA ABGESAGT!

 

AUSSTELLUNG:  ZUSAMMEN

Eine Gruppenausstellung für den guten Zweck

 

Vernissage:

Donnerstag, 2. April 2020 um 19.30 Uhr

Finissage:

Sonntag, 3. Mai 2020 um 17 Uhr

Villa EG + Dach

 

„Zusammen“ ist ein Projekt initiiert von Kalina Gradeva.

 

Die Künstler!nnen stellen als Gruppe aus und spenden einen Teil des Kunstverkaufes an Waisenkinder in Varna, Bulgarien, an die Organisation „Gavroche“. Ihr Ziel ist es Jugendlichen, die ohne Eltern aufgewachsen sind, zu helfen. Das Geld soll den Kindern eine Kulturreise nach Sofia ermöglichen.

 

Der Gavroche Verein ist eine unabhängige und gemeinnützige Organisation. Diese wurde 1994 von einer Gruppe von Menschen aus Varna gegründet. Ihr Ziel war es Kindern, die keine Eltern und kein Zuhause haben, zu helfen.

 

Zudem werden bei der Finissage bulgarische Tänze aufgeführt.


SECRETS OF EVE

 

Ausstellungsdauer: 6.3. - 29.3.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

Eintritt frei.


Info: Roswitha Strahl, www.roswithastrahl-art.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: SECRETS OF EVE

Zum Weltfrauentag

 

Vernissage:

Donnerstag, 5. März 2020 um 19 Uhr

Villa EG

 

Roswitha Strahl und Birgit Pöll rücken Facetten der Weiblichkeit ins Blickfeld. Dem Betrachtenden zeigt sich Eva - die Frau - temperamentvoll oder bittend, erwartend, als Gefährtin Adams. Sie tanzt, sucht Schutz, ist selbstständig, stark und selbstbewusst, impulsiv oder verträumt.

 

Eva steht stets im Mittelpunkt und setzt klare Akzente sowohl auf die moderne Frau als auch auf die klassische Herausstellung der Frau. Die Bilder sind eine Ode an die Weiblichkeit.

Eva wird farbintensiv und ausdrucksstark gezeigt. Roswitha Strahl und Birgit Pöll komponieren Acrylfarben oder Acryl mit Wachs sowie diverse Mischtechniken. Dadurch wagen sie den Versuch die Frau auf Leinwand oder Holz zur Geltung zu bringen und den Gemälden eine zeitenthobene Dimension zu verleihen.

 

Roswitha Strahl, geboren 1954 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Kolbermoor. Die vielen übereinander liegenden Schichten fügen sich zu Motiven, in denen Farben wie Acryl, Öl, Tusche und Schelllack zum Einsatz kommen. Mit Materialien wie Marmormehl, Asche, Wachs, Stoff oder Papier erzeugt Sie zusätzliche Abwechslung und Spannung.

 

Birgit Pöll

wurde 1975 in Rosenheim geboren. Sie hat an mehreren Seminaren unter anderem an der Akademie der bildenden Künste, Kolbermoor, bei Alex Bär und Andrea Rozorea teilgenommen. Seit 2016 ist sie freischaffende Künstlerin. Birgit Pöll hat in Wasserburg, Höslwang und Rimsting ausgestellt.


WAS VOM ROSA ÜBRIG BLIEB

 

Ausstellungsdauer: 7.2. - 1.3.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

Eintritt frei.


Info: Gerti Bruns,  gertibruns@web.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:                                    WAS VOM ROSA ÜBRIG BLIEB

von Brigitte Thoma

 

Vernissage:

Donnerstag, den 6. Februar 2020 um 19 Uhr

Villa EG

 

Mit einer bestimmten Farbe im Kopf beginnt die Künstlerin Gerti Bruns an zu malen. Rosa ist da oft dabei in vielen unterschiedlichen Nuancen von zartrosa bis neonpink. Beim Rosa allein bleibt es nicht, zu viele Verlockungen bietet die Farbpalette. Bruns findet alles passt zu rosa: lila, rot, gelb, grün, orange. Sie versucht die schönsten Nachbarschaften zu finden in großen und kleinen Farbformen und -feldern, dicken und dünnen Linien, nebeneinander und sich überlagernd, lasierend oder mit pastösem Pinselstrich. Ihre Bilder finden erst ein Ende, wenn Bruns die Gesamtkomposition gefällt.

 

Die Künstlerin

Gerti Bruns lebt und arbeitet in München. Sie hat in der Vergangenheit bereits ihre Holzschnitte in der Mohr-Villa und auch abstrakte Malerei aus Deutschland und Italien ausgestellt. Davor war sie auch schon in Milbertshofen, Bogenhausen, Gräfelfing und Irsee mit ihrer Kunst.

 

Was blieb vom Rosa übrig?


OFFEN FÜR DAS UNERWARTETE

 

Ausstellungsdauer: 7.2. - 1.3.2020

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

Eintritt frei.


Info: Carola Wagner,  car.wagner@arcor.de

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:                                   OFFEN FÜR DAS UNERWARTETE

von Brigitte Thoma

 

Vernissage:

Donnerstag, den 6. Februar 2020 um 19 Uhr

Gewölbesaal

 

 

Brigitte Thoma setzt in ihren Werken der Emotionalität keine Grenzen. Ihre Bilder drücken von Angst, über Macht bis hin zu Optimismus alles aus. Sie veranlasst den Betrachtenden, sich ohne Umschweife der freien Vorstellung hinzugeben. Thomas Bildsprache ist strukturiert, plausibel und durchaus handfest. Die Verteilung der Farben und Formen, Kontraste und Harmonien erfolgt präzise.

 

„Ausgangspunkt Thomas Arbeit ist ein Fleck. Diesem Fleck folgt ein zweiter. Die Flecken treten in Beziehung zueinander und ziehen weitere Formzusammenhänge nach sich. Der Zufall kommt in den Bildern zu Wort, ohne dass ihm zu viel an Handlungsfreiheit eingeräumt wird. Zufällig auftretenden Strukturen geht Thoma nach, wägt ab, stellt in Frage, verwirft sie oder plant sie ins Bildgeschehen ein.“ - Barbara Könnecke 


DAS ICH

 

Ausstellungsdauer: 6.12. - 1.2.2019

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

Eintritt frei.


Info: Alžběta Müller, alzbeta.mueller@gmail.com

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG: DAS ICH

Identitätsfindung durch Kunst

 

Vernissage:

Donnerstag, 5. Dezember 2019 um 19 Uhr

Finissage:

Sonntag, 2. Februar 2019 um 17 Uhr

 

Villa EG

 

Wer bin ich? Was macht mich aus? Wie nehme ich mich wahr und wie sehen mich die anderen? Was ist es eigentlich, was uns an der menschlichen Abbildung so sehr fasziniert?

 

Die Arbeiten von Alžběta Müller zeigen überwiegend Menschen, die allein, introvertiert, still und nachdenklich wirken. Menschen, die auf der Suche nach sich selbst sind, nach ihrer Identität. Die Malerin erforscht in ihren Portraits den Ausdruck, die Ausstrahlung und oft sich selbst. Die grobe Strichführung verleiht den Bildern noch mehr Ausdruck und Energie. 


SCÈNES DE VIE

 

Ausstellungsdauer: 6.12. - 2.2.2019

 

Ausstellungszeiten:

dienstags 13-16 Uhr, donnerstags 17-19.30 Uhr sowie nach Vereinbarung; in den Schulferien

und an Feiertagen nur nach Vereinbarung)

 

Eintritt frei.


Info: Jérome GEO Labrunerie, jerome.labrunerie@yahoo.fr

 

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 73, Freimann (U6)

AUSSTELLUNG:                                   SCÈNES DE VIE

"Lebensmomente" von GEO Labrunerie

 

Vernissage:

Donnerstag, den 5. Dezember 2019 um 19 Uhr

Gewölbesaal

 

Neben Portraits von Künstler!nnen, die ihn bis jetzt auf dem Lebensweg begleitet und geprägt haben, spezialisiert sich der Maler Jérôme Geo Labrunerie auf Motive aus Alltagsszenen, insbesondere des typisch französischen Lebens.

 

Der Maler nutzt eine Technik, die von ihm « à l’arraché » genannt wird. Die Bilder basieren auf Fotografien. Er fängt mit der Kamera intuitiv „aus dem Leben gegriffene“ Motive ein. Nach Auswahl des Fotos versucht der Künstler mit einem kindlich/naiven Blick das Motiv wie ein Drehbuch auf der Leinwand zu inszenieren.

Der Künstler schwebt irgendwo zwischen Impressionismus und Realismus geprägt von Modernität. Vom Künstler selbst getauft als „Impréalismus“.

 

Tranches de vies / Lebensmomente

Der Maler Jérôme GEO Labrunerie ist am 19 Mai 1965 in Paris geboren. Er verbrachte in dieser Stadt, die nicht nur an jeder Ecke "L´Amour Fou" atmet, sondern vor allem auch große Kunst, seine ersten Lebensjahrzehnte. Lange Jahre hat der Cineast, Filmkenner und Musikliebhaber, als Cutter und Videoproducer gearbeitet. Die Malerei war aber seine erste Liebe. Sie hat ihn schon als Kind mit Leidenschaft fasziniert. Ein Schwerpunkt seiner eigenen künstlerischen Arbeit ist die Porträtmalerei, vor allem von Künstler!nnen, die ihn selbst inspiriert haben. Er bevorzugt dabei große Formate und verwendet intensive Farben, die er zur Schaffung weiterer sinnlich spontaner Effekte teils sehr dick aufträgt.